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Thailand
18-26.11.2010

Für Thailand hatten wir nur noch wenige Tage übrig da wir uns auf Vietnam und Kambodscha konzentriert hatten. Wir verbrachten deshalb fünf Tage auf Koh Chang und die restlichen drei Tage in Bangkok.

Auf Koh Chang war die Hölle los was der Tourismus anbelangte. Dank Max einem Südafrikaner der schon Ultra lange in Thailand lebt hatten wir dennoch eine super Zeit.

Bangkok war für mich eine Grossstadt wie viele andere die mir nicht gefiel.


Koh Chang
18-23.11.2010

Koh Chang liegt an der Ostküste Thailands nahe der Grenze zu Kambodscha. Sie ist nach Phuket die zweitgrösste Insel Thailands. Die Insel ist etwa 30 Kilometer lang und an der breitesten Stelle ungefähr 13 Kilometer breit. Koh Chang bedeutet „Elefanteninsel" was auf die Form der Insel zurück zu führen ist.

20101121-Thailand-KohChang-Saigars-Bungalows-1.jpgWir erreichten nach einer langen und ermüdenden Fahrt spät abends Koh Chang. Wir hatten im voraus ein Bungalow mit zwei Betten bei Saigars Bungalows reservieren lassen. Der Besitzer wie wir anfangs glaubten wusste aber nichts von unserer Reservierung. Auch hatte er nicht wie im E-Mail bestätigt ein Bungalow mit zwei Betten. Er bot uns dadurch zwei Bungalows für je 500 Baht an. Der Preis war gut wir sagten für eine Nacht zu. Doch irgendwas ist hier faul – die Bungalows lagen nicht wie beschrieben direkt oder nahe am Strand nein sie waren auf einem Hügel direkt vor dem Dorf „Chia Chet". Das einzige was stimmte war der vorhandene Pool und die Ausstattung der Bungalows mit TV, A/C, warmer Dusche und Kühlschrank ; ) Wireless war vorhanden es funktionierte jedoch nicht, dieses Problem „löste" ich in den darauf folgenden Tagen.

20101123-Thailand-KohChang-Saigars-Bungalows-Max-1.jpgVor den Bungalows war jedoch ein Restaurant das Max's hiess. Max der Besitzer war uns von Anfang an Sympathisch. Am Ankunftsabend begrüsste er uns herzlich und servierte enorm köstliches Thailändisches Essen. Wir kamen mit Max jedoch erst am nächsten Morgen so richtig ins Gespräch da wir am Ankunftsabend total müde waren. Es stellte sich heraus, dass Max das Restaurant vor einer Woche übernommen hatte. Mit den Bungalows hatte er „nichts" am Hut. Von ihm erfuhren wir dass der Bungalow Besitzer ein Engländer sei und dass die Bungalows zum Verkauf stehen. Daher sei alles ein wenig unorganisiert und unordentlich... Max versucht die Lage zu verbessern, da er dadurch logischerweise Gäste für sein Restaurant gewinnt. Der Engländer hat mir also die Reservierung bestätigt, der gar nicht mehr hier ist...

20101123-Thailand-KohChang-Saigars-Bungalows-Max-2.jpgIm Restaurant von Max arbeiten sein Freund Rut, die Kassiererin Mam, zwei Girls Tik und Duang. Max lebt schon sehr lange in Thailand war schon auf jeder Thailändischen Ferieninsel, hat sich jedoch nun entschieden auf Koh Chang zu bleiben und hier sein eigenes Restaurant zu eröffnen. Desweiteren ist er Tauch Instrukteur mit über 6000 Tauchgängen. Rut ist ein Thailänder und wohl einer der besten Thaiköche die es in ganz Thailand gibt. Max und sein Trio sind uns sehr ans Herz gewachsen. Dadurch entschieden wir uns in den Bungalows zu bleiben.

Max bestätigte uns desweiteren das 500 Baht für ein Bungalow sehr gut sei - wir checkten seine Aussage bei anderen Bungalows die erst ab 600 Baht zu haben waren. Uns störte es schlussendlich auch nicht das die Einheimischen schon nachmittags ein „Trinkgelage" beim Bungalow Pub abhielten, man sie auffordern musste vielleicht mal das Klopapier aufzufüllen oder mit neuer Bettwäsche anzurücken. Die Angestellten waren ansonsten sehr nett und hätten am liebsten mit uns BumBum gemacht... Ausser BumBum und beautiful man konnten sie nicht viel mehr Englisch ; ) Wir waren die meiste Zeit die einzigen Touristen die in den Bungalows hausten – was für ein Wunder.

Durch unsere Entscheidung in dieser Umgebung zu bleiben erhielten wir einen „tieferen" Einblick in das „Leben" der Lokals hier auf einer Touristen Insel... Für uns war es anfangs ein wenig gewöhnungsbedürftig, doch es war schlussendlich eine neue Erfahrung.

Pearl Beach im Regen
19.11.2010

20101119-Thailand-KohChang-Pearl-Beach.jpgNach dem wir bei Max gefrühstückt hatten – es gab Müesli mit Früchten – liefen wir los Richtung „Chia Chet" Dorf, dort befindet sich die Pearl Beach. Vor dem Dorf waren ein paar Pubs mit jungen Mädchen die uns zu wanken. Ein paar liefen über die Strasse und kamen zu uns. Sie waren schon ziemlich betrunken für die frühe Stunde. Anscheinend wollten sie ihre Service anbieten... Mit ein bisschen small Talk und „may kab" (Nein Danke auf Thai) befreiten wir uns von den Mädchen. Nach zirka 15 Minuten waren wir im Dorf und liefen am Paradise Strand entlang. Der ganze Strand war zugepflasterst mit Bungalows trotzdem gefiel uns der Strand, da es keine grossen Hotelbunker gab. Leider meinte es das Wetter heute nicht gut mit uns, Regen setzte ein.

Auf dem Rückweg zu Max passierten wir wiederum die Pub/Lady Street. Dasselbe nochmals, eine junge Frau die fast nicht mehr laufen konnte wollte mit zu unseren Bungalows kommen... Heilige Scheisse da muss uns Max einige Dinge erklären.

Rut kochte wieder ein fantastisches Abendessen für uns. Nach dem Essen unterhielten wir uns mit Max. Die erste Frage betraf die jungen Frauen die sich hier ziemlich offen und „aggressiv" anboten. Max meinte dass die Frauen mit Sex ihre Familie und Eltern durchbringen. Fast alle der jungen Frauen haben bereits Kinder jedoch nicht von Touristen sondern von einem Thai. Der ist jedoch bereits über alle Berge. Die jungen Frauen hegen jedoch auch wenig Interesse dazu sich anderweitig einen Job zu suchen. Max meinte desweiteren dass die Thai Männer ziemlich faul seien. In Thailand sei es auch normal das ein Mann mehrere Frauen haben kann. Diese Tradition ändere sich aber langsam. Die Schulen sind wie in Kambodscha kostenlos. Wir stellten jedoch fest, dass in Kambodscha deutlich mehr Personen Englisch sprechen können als in Thailand.

Nochmals zurück zu den Frauen. Max erzählte uns einige Storys über die Männer die hier Sex oder eine Beziehung mit den Thai Frauen suchen. Die Thai Frauen sind was die Verführung und Geldmachen anbelangt nicht auf den Kopf gefallen. Max kennt eine Frau die momentan mit drei Europäern zusammen ist. Diese senden ihr Geld und kommen einmal pro Jahr vorbei – die Frau koordiniert wann welcher Mann auf Besuch kommt damit es keine Überschneidungen gibt. Die Männer glauben dass die Frau in einem einfachen Dorf auf sie wartet. Die Frau ist jedoch anderweitig beschäftig ; )

Kochkurs
20.11.2010

20101120-Thailand-KohChang-HappyTurtle-Cooking-Course-50.jpgWir buchten über Max einen Thai Kochkurs beim Happy Turtle Restaurant für je 900 Baht. Um 09:45 Uhr wurden wir bei Max abgeholt und fuhren zirka 20 Minuten bis wir das Happy Turtle Restaurant das in der Nähe der Lonely Beach liegt erreichten. Empfangen wurden wir von „So" sie ist mit Nik zusammen. Nik ist aus Schweden und wie Max ebenfalls ein Tauch Instrukteur. „So" arbeitete für Nik im Happy Turtle Restaurant als Thai Köchin bevor sie zusammen kamen.

Wir erhielten von „So" ein kleines Kochbuch mit Thailändischen Rezepten. Wir konnten je drei davon auswählen. In der Küche war bereits alles vorbereitet. Wir begannen mit unserem ersten Gericht. Ich kochte „Pad Thai". Mein zweite Gericht war ein „Massaman Curry". Nun waren wir kugelrund da wir nach der Fertigstellung der Gerichte versuchten diese fertig zu essen. Als drittes Gericht kochte ich „Chicken Cashew". „So" packte uns alles ein was wir nicht fertig essen konnten. Der Kochkurs war sehr gut wir hatten eine super Zeit mit „So" – sehr empfehlenswert.

  • Happy Turtle Cooking Class

Tauchen mit Max
21.11.2010

Für je 2800 Baht (90 CHF) gingen wir mit Max tauchen. Wir entschieden uns dazu weil Max bereits über 6000 Tauchgänge hatte und er uns anbot for free ein paar Tipps und Tricks unter Wasser zu zeigen. Die Unterwasserwelt wird sich nicht gross zu der in Kambodscha unterscheiden.

20101121-Thailand-KohChang-BangBao-3.jpgUm 08:00 Uhr ging es los, wir wurden bei Max abgeholt und fuhren 30 Minuten bis wir „Bang Bao Bay" ein kleines Dorf mit einem Hafen erreichten. Von hier fahren Boote auf die weniger Touristischen Inseln „Koh Laoya" oder „Koh Wai". Nun erhielten wir unsere Tauchausrüstung und liefen auf einem Steg hinaus zu den Booten vorbei an diversen Touriläden. Max meinte der Hafen wurde in den letzten Jahren für die Touristen extrem ausgebaut. Vor ein paar Jahren war hier nicht viel. Auf dem Boot trafen wir auf Nik den Freund von „So" die uns gestern Thai Kochen unterrichtete. Nik war wie Max auch Tauch Instrukteur jedoch mit viel weniger Tauchgängen ; )

20101121-Thailand-KohChang-Dive1-BangBao-Hin-Rab.jpgNach 30 Minuten Bootsfahrt erreichten wir den „Hin Rab" Tauchspot. Vor uns lag ein Felsen der nur wenige Zentimeter aus dem Meer ragte. Wir tauchten ab auf 14.6 Meter die Sicht war schlechter als in Kambodscha. Ich dachte mir schon oje das wird nichts hier. Trotz der schlechten Sicht entdeckten wir eine Moräne unter einem grossen Stein. Max führte uns um den Felsen herum und plötzlich wurde die Sicht deutlich besser. Nun sahen wir 10-15 Meter weit. Hier führte Max mit uns ein paar Übungen durch die unsere Taucherfahrung im Bereich Buoyancy verbessern sollte.

20101121-Thailand-KohChang-Dive1-BangBao-Hin-Rab-30.jpgNach den Übungen ging es auf Erkundungstour. Ein riesen Fischschwarm passierte uns. Wir trafen desweiteren immer wieder auf einen braun gefleckten Fisch der meistens auf einer Koralle zu finden war. Max entdeckte auch einen Stingray und einen Lionfish von denen wir schöne Fotos schossen. Nach 73 Minuten unter Wasser tauchten wir auf und kehrten zum Boot zurück. Es gab Lunch, der super gut war.

20101121-Thailand-KohChang-Dive2-BangBao-Blueberry-14.jpgDer zweite Tauchspot, der „Blue Berry Hills" hiess, befand sich nicht weit vom ersten entfernt. Wir tauchten ab auf 14 Meter. Hier war die Sicht wieder schlecht so wie am Anfang beim ersten Tauchgang. Sie wurde leider nicht besser. Trotzdem sahen wir eine Moräne, einen Stingray, Clownfishs und wir amüsierten uns desweiteren mit Seeigeln. Nach 63 Minuten tauchten wir auf.

Der Tauchgang mit Max hatte sich auf jeden Fall gelohnt da wir von ihm eine Menge lernen konnten. Der erste Tauchspot war genial, der zweite eher enttäuschend da die Sicht schlecht war.

Loi Krathong Festival
21.11.2010

20101121-Thailand-KohChang-Loi-Krathong-Festival.jpgAm Abend fand das Loi Krathong Festival statt. Es ist ein Fest das in ganz Thailand gefeiert wird. Wir gingen mit Max, Tik, Duong, Mam und Rut hin. Um einen Tempel herum befanden sich Essstände, Spielstände, Bingo Tische, Musikbühnen und Mönche. Es ging ähnlich zu und her wie bei uns auf einer Kilbi. Duang und Tik hatten es auf uns abgesehen, die beiden führten uns durch das Festgelände. Bei den Spielständen stoppten wir und schossen mit Bällen, „Gewehren" und Pfeilen auf diverse Ziele. Roger gewann drei kleine Stofftiere worüber sich die Ladys natürlich freuten ; )

20101121-Thailand-KohChang-Loi-Krathong-Festival-3.jpgNach dem Vergnügen liefen wir mit Tik und Duang an den Strand. Denn dort fand die eigentliche Zeremonie des Festes statt. Die Einheimischen entliessen Krathongs – ein kleines Floss, das aus einem Teil des Strunks der Bananenstaude gefertigt wurde mit Kerzen ins Meer. Die schwimmenden Flösse haben die Bedeutung, Ärger und alle Verunreinigungen der Seele loszulassen. Desweiteren unterstreichen jungen Paare damit ihre Zusammengehörigkeit.

Dschungel Ausflug
22.11.2010

20101122-Thailand-KohChang-Ausflug-mit-Markus.jpgMax stellte uns heute Markus vor auch einen Schweizer wie wir. Markus lebt jedoch hier auf Koh Chang und baut momentan ein Haus mitten im Dschungel. Max und Markus luden uns ein auf einen kurzen Ausflug in den Dschungel, zu einem kurzen Bad in einem Fluss und zu seinem Haus das sich im Bau befindet. Markus ging noch schnell „Servelas" kaufen, wir wollten Max zeigen wie Schweizer diese über einem Feuer traditionell „zubereiteten" ; )

20101122-Thailand-KohChang-Ausflug-mit-Markus-5.jpgMit einem 4x4 ging es auf einem einfachen Weg in den Dschungel hinein. Nach einer Weile Fahrt stoppte Markus, von hier mussten wir laufen da Baumstämme und Büsche den Weg versperrten. Der Weg wurde seit langem nicht mehr gewartet meinte Markus. Nach dem wir uns über Baumstämme und Büsche „gekämpft" hatten erreichten wir einen Fluss. An einem Ort staute sich das Wasser, ideal um zu Baden. Das Wasser war mit zirka 22 Grad total erfrischend. Nach einer Weile kamen Touristen mit Elefanten angezottelt. Die Elefanten genossen wie wir das kalte Wasser und liessen Kaka und Pipi laufen ; ) Wir entschieden uns dadurch zu Markus Haus zu gehen und uns den „Servelas" zu widmen.

Von seinem Auto war es nicht weit zu seinem Haus das mitten im Dschungel und direkt am Fluss lag der jedoch momentan wenig Wasser führte. Der Hausbau war schon weit fortgeschritten, die Arbeiter deckten gerade das Dach mit Ziegeln. Am Fluss starteten wir ein Feuer und bereiteten die „Servelas" nach Schweizer Tradition zu was Max total gefiel : )

Relaxen
23.11.2010

Heute machten wir mal ziemlich wenig. Vor ein paar Tagen fand ich heraus warum das Internet nicht lief und teilte es Max mit. Daraufhin sendete der Provider einen neuen ADSL Router zu da der vorherige Besitzer den alten mitgenommen hatte... Jedoch fehlte uns das Passwort um den Dienst nutzen zu können. Der Bungalow Inhaber wusste es auch nicht und der Provider war telefonisch nicht erreichbar. Ich richtete Wireless und den Router soweit ein und instruierte Max was er zu tun hatte sobald er das Passwort vom Provider erhält.

Mit Max gingen wir Nachmittags Curry einkaufen, damit wir für euch zu Hause einmal ein Curry Gericht Kochen können ; )

Und mit Tik und Duang führten wir Schwimmlektionen durch, da sie nicht schwimmen konnten. Wobei ich mit Tik schon vorgestern angefangen hatte. Sie kann nun bereits selber im Pool herum schwadern. Eigentlich nannte ich sie Tiki. Weil sie einen leichten Tick hatte ; )

Eigentlich doch noch viel gemacht für ein Relax Day?

Fahrt nach Bangkok
24.11.2010

20101124-Thailand-OnTheWayTo-Bangkok-12.jpgUm 9:30 Uhr verabschiedeten wir uns bei Tiki, Duang, Mam und Rut. Max brachte uns mit seinem modifizierten Motorrad zum Paradise Beach. Von dort aus nahmen wir ein Pickup Taxi zum „Ao Sapparot" Hafen. Wir lösten ein Ticket für die Fähre und die Fahrt nach Bangkok für je 350 Baht. Auf dem Festland stiegen wir in einen Bus um. Wir fuhren um 12:15 Uhr beim Hafen „Ao Thammachat" los. Die Fahrt nach Bangkok dauert normalerweise 4-5 Stunden. Bei uns wurden es sieben Stunden da der Bus einen Defekt erlitt und diverse Motorteile ersetzt werden mussten.

Bangkok
24-26.11.2010

Wir stiegen in der Nähe der „Khao San Road" aus dem Bus und folgten der „Thanon Road" bis zum „Nakorn Ping Hotel" das uns vom Schweizerpaar Ines und Marcello aus Vietnam empfohlen wurde.

Wahrscheinlich hat das „Nakorn Ping Hotel" ein neues Management oder neue Arbeitskräfte erhalten. Weil alle total unfreundlich waren. Wir bezahlten 500 Baht für ein Zimmer mit A/C jedoch ohne heisses Wasser. Die Angestellten hatten keine Lust uns Informationen über Bangkok zu geben. Sie wollten nicht mal wissen wo ihr Hotel auf der Stadtkarte ist... Wireless gab es nicht dafür zwei Computer die man für 15 Baht pro / 30 Minuten benutzen durfte. Ein Blatt zum ausdrucken kostete 15 Baht wir nahmen unser eigenes das war Gratis. Für die Wäsche zahlten wir 15$ so viel wie noch nie...

Tja wir empfehlen dieses Hotel definitiv nicht weiter.

Besichtigung Bangkok
25.11.2010

Ein Einheimischer teilte uns mit das heute ein spezieller Tag sei. Die Tempel seien gratis und ein TukTuk für die Stadtbesichtigung koste nur 40 Baht es muss aber ein gelbes Fähnchen haben. Schnell fanden wir eins und die Information stellte sich vorerst als Richtig heraus.

20101125-Thailand-Bangkok-Benjamabophit-4.jpgWir fuhren als erstes zum „Wat Indraviharn" Tempel. Dieser besass einen riesen vergoldeten Buddha. Der zweite Tempel "Wat Suthatthepwararam" konnten wir nur halb besichtigen da er doch Eintritt kostete... Die Ticket Kontrolleurin meinte der TukTuk Fahrer erzähle nicht die Wahrheit. Nun fuhren wir zum letzten Tempel von dem ich den Namen nicht mehr weiss. Der Tempel war jedoch noch geschlossen da anscheinend ein paar Mönche eine Zeremonie abhielten. Wir setzten uns und ein Thai begrüsste uns. Er war angeblich aus Australien und auf Familien Besuch. Das Hauptthema von ihm wurde alsbald der Einkauf von Schmuck der hier sau billig sein soll. Wir können ihn dann in der Schweiz teuer verkaufen... Er hatte sogar Adressen von Schmuck Läden in der Schweiz dabei. Nur heute und nur noch eine halbe Stunde gibt es Schmuck Tax frei. Wir sollen sofort hin...

20101125-Thailand-Bangkok-TukTuk-1.jpgUnser Interesse hielt sich in Grenzen. Nun wollten wir eigentlich zum Grand Palace. Der TukTuk Driver meinte jedoch es sei zu früh heute sei er erst ab 14:00 Uhr offen – da eine Zeremonie sei. Wir hatten uns im Voraus nicht informiert und glaubten es. Der TukTuk Driver fuhr uns nun zum Schmuck Laden von dem der Thailänder vorhin gesprochen hatte. Schöne Sachen aber wir hatten kein Interesse etwas zu kaufen. Der TukTuk Driver fuhr uns noch zu einem Anzugmacher und zu einem weiteren Schmuck Verkäufer. Langsam verstanden wir um was es hier geht... Wir machten dem TukTuk Driver klar dass wir nichts kaufen wollen und er uns nun zum Grand Palace fahren soll. Vor dem Grand Palace stiegen wir aus und bezahlten die 40 Baht für die "Stadtrundfahrt".

Der Grandpalace war nicht wie der TukTuk Driver sagte erst um 13:00 Uhr offen sondern um 09:00 - 15:00 Uhr! Wir wurden ein wenig verarscht, jedoch blieb uns eine gute Stunde um den Palast anzuschauen. Der Eintritt kostete 300 Baht.

20101125-Thailand-Bangkok-Grand-Palace-2.jpgDer Palast wurde wie die Angkor Tempel für den König errichtet, jedoch wurde der Grand Palace erst 1785 fertiggestellt. Wir betraten zuerst den Hauptteil „Wat Phra Kaeo" des Palastes dort waren kleine bis grosse Tempel, goldige Türme und viele Wandzeichnungen zu sehen. Zum Schluss gelangten wir zum „Chakri Maha Prasat" der grosse Königs Palast. Dort übte ein ganzes Bataillon in schöner Uniform eine Parade. Wahrscheinlich für den König der bald Geburtstag hat?

Nun liefen wir mehr oder weniger am Fluss entlang zur „Khao San Road" wo wir eine nicht originale DVD für 5$ kauften und uns nach zwei Monaten im Burger King wiedermal ungesund ernährten ; )

Flugmarathon nach Nairobi
26-27.11.2010

Im Reisebüro "Charlie Connection Travel & Tour" das in der Nähe unseres Hotels lag kauften wir uns für je 150 Baht ein Ticket zum Flughafen. Um 13:00 Uhr wurden wir vor dem Reisebüro mit einem VW Bus abgeholt. Die Fahrt zum Flughafen dauerte über die Toll Road zirka 40 Minuten.

20101126-OnTheWayTo-Kenya-3.jpgUm 17:35 Uhr begann unser zwei tägiger Flugmarathon über New Delhi, Dubai nach Nairobi - Kenia. Wir hatten ein 12 stündigen Aufenthalt in New Delhi denn wir nicht unbedingt genossen... Da es im New Delhi Transfer Bereich ausser vier Liegestühle und ein paar Sitze nichts gab. Ein Kamelreiter von der Emirates kam erst zwei Stunden vor unserem Abflug um uns ein Ticket auszustellen...

Schlussendlich landeten wir nach insgesamt 13 Stunden Flug und 14 Stunden Aufenthalt in Delhi und Dubai gut in Nairobi. Am Nairobi Airport mussten wir für je 25$ ein Visa für 90 Tage kaufen. Der Betrag musste genau stimmen. Komischerweise war jedoch der Polizist der das Visa erteilte extrem freundlich - er begrüsste mich und wünschte mir einen guten Aufenthalt, in allen anderen Ländern reichte es meistens nicht mal für ein Hallo.

Welch ein Wunder unser Gepäck hat den Flugmarathon ebenfalls überstanden und wurde nicht in den Jordan gesendet ; )

Beim Ausgang warteten bereits mein Onkel und seine Freundin auf uns. Das Abenteuer Afrika kann beginnen.

Mephaquin Malaria Tabletten

Am 24.11.2010 begannen wir mit unserer Malaria Profilaxe. Uns wurde vom Tropenarzt Mephaquin empfohlen. Wir nehmen nun je eine halbe Tablette jede Woche sonntags und mittwochs bis wir wieder zu Hause sind.

Von den Malaria Medikamenten haben wir nicht viel Gutes gehört aber auch nicht wenn man an Malaria erkrankt. Darum führen wir die Profilaxe durch. Bis jetzt spüre ich keine Nebenwirkungen. Wir halten euch auf dem Laufenden.

Die wichtigsten Worte in Thai

Weibliche Wessen „müssen" den Satz mit „ka" beenden, Männer mit „kab".

Hallo und Tschüss - Swady kab/ka

Vielen Dank - Kob kun kab/ka

Nein - May kab/ka

Ja - Kab/ka

Fotoalbum

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20101118-Thailand-BorderCrossing-Koh-Kong-Had-Lek.jpg
Thailand BorderCrossing Koh Kong Had Lek

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Unsere Tour

  • Route: Koh Chang - Bangkok 
  • Reisezeit: November 2010
  • Temp.: 30° bis 35°

Sehenswürdigkeiten

  • Strände
  • Tauchen
  • Grand Palaca

Währung

  • 1 CHF = 30.6 Baht
  • Stand 07.12.2010

Strecken

  • Bus: Koh Chang - Bangkok ø 350 Baht
  • Taxi: ø 60 Baht
  • TukTuk: ø 40 Baht (Stadtrundfahrt)

Verpflegung

  • Restaurant: ø 100 - 300 Baht
  • Shop: billig ;)

Unterkunft

  • Bungalow: ø 500 Baht aufwerts
  • Hotel: ø 500 Baht

Internet

  • Internet vorhanden
  • Viele Internetcafes 
 
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