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Argentinien
20-30.06.2010

Wir besuchen Cafayate ein schnügiges Weindorf. Mendoza eine weitere grosse City. Das Highlight war Uspallata. Von dort aus besuchten wir die „Puente del Inca" und schauten uns den höchsten Berg von Südamerika den Aconcagua von unten an ; )


Salta
20-21.06.2010

Um 19:00 Uhr kamen wir in Salta an. Neue Währung (ARS alles geteilt an 3.5), andere Zeit (wieder -5h zur Schweiz) und eine neue Sitte nämlich erwartet der Gepäck Auslader/Einlader Geld für seine "Arbeit". Ich dachte er macht ein Witz, tja wir hatten noch kein Argentinisches Geld. Der Auslader der mein Rucksack aus dem Gepäckfach zog ging daher leer aus...

Unser Hostel „Inti Huasi" lag von der Busstation nur vier Blocks entfernt. Wir übernachteten in einem Mehrbettzimmer für je 35 ARS was zirka 10 sFr. entspricht. Das Hostel machte einen gemütlichen Eindruck was wir jedoch nicht auskosteten, da wir früh am nächsten Morgen mit der Bus Firma „Flecha Bus" für je 39 ARS nach Cafayate weiter fuhren. Städte haben wir genug gesehen.

Cafayate
21-24.06.2010

20100622-Argentinia-Cafayate-8.jpgCafayate ist ein Wein Dorf im Valles Calchaquíes. Wir übernachteten im Hostel Ruta 40 für 70 ARS pro Nacht. Am Ankunftstag kamen wir gerade rechtzeitig um das Fussballspiel Schweiz vs. Chile zu schauen. Das schlimmste Fussballspiel das ich je gesehen habe. Es wurde von einem 10 Liga Schieri geleitet, der lieber wie es Hitzfeld so schön sagte am Strand pfeifen sollte. Nach der 0:1 Schlappe zogen wir uns in das Hostel zurück um zu relaxen.

Wanderung Rio Colorado
22.06.2010

Vor der Wanderung besorgten wir uns Bustickets der Firma Aconquija nach Tucuman für je 55 ARS. Wir wollten eigentlich direkt nach Mendoza müssen aber zwingend in Tucuman den Bus wechseln. Das sei aber kein Problem wurde uns versichert.

Zurück im Hostel mieteten wir uns für den ganzen Tag zwei Velos für 35 ARS. Die wieder mal in einem schlechten Zustand waren. Mit diesen fuhren wir zirka 30 Minuten an Weinfeldern entlang bis wir schliesslich einen Campingplatz erreichten. Damit unseren Velos nichts passiert mussten wir 4 ARS abliefern...

Der Wanderweg beginnt direkt beim Campingplatz und führte am Rio Colorado entlang. Dieser musste mehrmals überquert werden. Was Roger nicht so Lustig fand : )

20100622-Argentinia-Cafayate-Wanderung-29.jpgFreiwillig folgte uns ein Guide der den Müll von idiotischen Touris einsammelte. Mit der Zeit kamen wir mit ihm in das Gespräch. Er konnte jedoch nur Spanisch. Was für uns jedoch langsam kein Problem mehr war. Er hiess Alexander und wohnt in einem einfachen Haus mit seiner Frau am Flusslauf. Das Gespräch mit ihm war sehr interessant desweiteren fanden wir dank ihm den Weg schneller, da nichts beschildert war. Logisch sonst hätten die Guides ja keine Arbeit...

Auf dem Weg zum Hauptwasserfall passierten wir mehrere kleine. Die Gegend war sehr schön desweiteren waren viele Geisenherden zu sehen. Am Hauptwasserfall picknickten wir und fütterten unseren "Guide" der nichts mitgenommen hatte.

20100622-Argentinia-Cafayate-Wanderung-59.jpgUm den Hauptwasserfall zu überwinden, mussten wir „klettern". Die Passage war jedoch nicht sonderlich gefährlich. Danach ging es weiter am Fluss entlang und in einem Loop zurück zum Campingplatz zu unseren Velos. Wir verabschiedeten uns dankend und gaben unserem Guide noch ein kleines Trinkgeld.

Nun wollten wir noch eine Weinplantage besuchen. Jedoch spielte gerade Argentinien gegen Griechenland Fussball. Daher war alles geschlossen auch in Cafayate selber. Wir schauten die zweite Halbzeit in einem Restaurant zu Ende ohne ein Schluck Wein getestet zu haben ; )

Am Abend gingen wir in ein Einheimisches Restaurant essen das uns vom Hostel empfohlen wurde. Naja es war nicht gerade der Hammer. Lange warten auf ein nicht allzu gutes Essen sowie die übelste Gedudelmusik ertragen die wir je gehört haben. Bis jetzt waren die Einheimischen Restaurants immer super, dieses war für uns eine Ausnahme.

Wanderung Cerro San Isidro
23.06.2010

20100623-Argentinia-Cafayate-Wanderung-SanIsidro-29.jpgHeute gingen wir auf den Hausberg von Cafayate. Der Cerro San Isidro Ist 3200 Meter hoch. Wir mieteten uns wieder die super Velos aus unserem Hostel. Wie gestern kauften wir uns Verpflegung im Supermarkt. Ab dort folgte uns ein Hund den ganzen Tag lang auf den Gipfel und wieder runter.

Wir radelten neun Kilometer bis zum Beginn des Wanderweges. Immer gefolgt von unserem treuen Begleiter. Bei einer Kurve begann der Wanderweg. Unsere Velos deponierten wir bei einem Baum in der Nähe der Strasse.

20100623-Argentinia-Cafayate-Wanderung-SanIsidro-4.jpgDer Wanderweg führte im Zickzack steil aufwärts vorbei an Kakteen. Unser Hund war immer noch dabei als Belohnung erhielt er auf halbem Weg Wasser und ein Stück vom Riegel.Nach zirka einer Stunde Zickzack kamen wir auf eine Art Hochebene. Von hier konnte man bereits das ganze Tal überblicken. Bis zum Kreuz ging es aber noch eine weitere Halbestunde. Zuerst flach und dann wieder im Zickzack hoch jedoch nicht mehr so steil wie in der ersten Stunde.

Beim Kreuz hatten wir eine super Aussicht über das gesamte Tal. Viele Weinplantagen waren zu sehen sowie unser Dorf Cafayate.

20100623-Argentinia-Cafayate-Wanderung-SanIsidro-104.jpgUnser Hund hatte langsam Hunger bekommen wie wir auch. Wir assen unsere Verpflegung und teilten sie mit unserem Hund. Nach zirka einer Stunde relaxen beim Kreuz machten wir uns auf den Heimweg. Der Abstieg war schnell geschafft und so waren wir wieder bei unseren Velos.

Ich freute mich nun auf das downhill fahren da es bis Cafayate Bergab ging. Jedoch bewahrheitete sich meine Befürchtungen betreffs Veloreifen, denn ich gestern sowie heute Morgen im Hostel wieder nach pumpen musste. Auf halber Strecke hatte ich eine Platte. Kein Problem wir hatten ein Ersatzschlauch bekommen... Dieser war jedoch bereits an 10 Stellen behelfsmässig geflickt worden... Aber für die restliche Strecke zurück reichte es mit dem "neuen" Schlauch.

Über den Zustand und den Preis der Velos haben wir uns beschwert. Der Chef wollte aber keinen Rabatt geben. Tja... so macht er ein gutes Geschäft mit diesen Krüppel Velos.

Die Wanderung war dafür super mit einem gratis Wanderhund den wir am liebsten mitgenommen hätten.

Abfahrt Richtung Mendoza
23-24.06.2010

Mit der Busfirma Aconquija ging es um 14:00 Uhr für 62 ARS los Richtung Tucuman. Dort werden wir umsteigen um direkt nach Mendoza weiterfahren zu können. Die Fahrt nach Tucuman führte ein enges Tal hinunter durch einen dichten Jungel.

Um 18:30 Uhr trafen wir in Tucuman ein. Wir lösten uns bei der Busfirma ANDESMAR für je 230 ARS ein Ticket nach Mendoza. Die Fahrt dauert über 12 Stunden und war eine Nachtfahrt. Daher auch der eher „hohe" Preis.

..."schlafen"...

Mendoza
24-26.06.2010

Um zirka 10 Uhr am Morgen trafen wir in Mendoza ein. Unser Hostel „Mendoza Lodging" lag einige Blocks entfernt an der Hauptstrasse San Martin. Wir betrieben Morgensport und liefen zirka eine Halbestunde. Gustav der Hostelbesitzer begrüsste uns herzlich und gab uns sogar Frühstück.

20100625-Argentinia-Mendoza-Restaurant-1.jpgAm Ankunftstag machten wir nicht mehr viel. Das Highlight war nicht das Ausscheiden der Schweiz aus der WM sondern das Abendessen. Das Restaurant mit dem Namen „Las Tinajas" wurde uns von Gustav empfohlen. Es war ein „all you can eat" Restaurant. Riesengross mit einer grossen Auswahl an Speisen die man jedoch selber an verschiedenen Büffets auf den Teller laden durfte. Unser Favoriten Buffet war natürlich das Fleischbuffet. Das Fleisch wurde in einem riesen Grill vorbereitet. Da lagen bestimmt zwei ganze Kühe drin ; )

Nachdem wir Kugelrund waren stoppten wir mit Essen, ok wir nahmen noch ein kleines Dessert ; ) Der ganze Spass kostete nur 45 ARS pro Person. Nicht inbegriffen waren die Getränke.

Stadtbesichtigung
25.06.2010

20100626-Argentinia-Mendoza-41.jpgWiedermal eine Stadt besichtigen mit einem zusätzlichen Ziel Campingmaterial für die Osterinsel zu kaufen. Da wir dort die meiste Zeit in einem Zelt verbringen werden. Vorweg das zusätzliche Ziel konnten wir nicht erreichen da die meisten Outdoor Läden am heutigen Samstag geschlossen waren. Nur eines hatte offen, jedoch hatte die Beratung so viel Ahnung von Zelten wie wir von der Bibel. Also gar keine. Wir entschieden uns in Santiago de Chile auszurüsten.

Zurück zur Stadtbesichtigung. Viel Spektakuläres war nicht zu sehen. Die Parks waren schön gestaltet. Wir besuchten sozusagen jeden Park. Das spektakulärste für mich war der Bahnhof der nicht mehr in Betrieb ist. Dort verrotten die letzten Züge.

Am Abend empfiehl uns Gustav wieder ein Restaurant. Es war im selben Stil wie das Restaurant von gestern. Jedoch kleiner mit weniger Auswahl. Desweiteren war der Griller geizig mit herausgeben von Fleisch ; )

Reise nach Uspallata
26.06.2010

Frühsport war wieder angesagt. Wir liefen zum Busterminal und lösten zwei Bustickets bei der Firma „Expreso Uspallata" für 30 ARS nach Uspallata. Die Fahrt dauerte zwei Stunden. Unser Hostel lag jedoch ein wenig vor dem Dorf Uspallata, wir baten daher den Busfahren beim Hostel anzuhalten.

Uspallata
26-30.06.2010

20100627-Argentina-Uspallata-14.jpgUnser Hostel „Uspallata Internacional" lag zirka fünf Kilometer entfernt vom Dorf Uspallata. Es war total schön, umgeben von Bäumen und einem Fluss der nicht weit entfernt lag. Wir schliefen in einem Mehrbettzimmer für 45 ARS pro Nacht. Bis zur letzten Nacht waren wir alleine im Zimmer. Die Angestellte war super lieb. Sie erklärte uns wie wir zur „Puente del Inca" sowie zum „Aconcagua Park" kommen und organisierte uns einen Transport nach „Santiago de Chile". Jeweils am Abend Kochte sie etwas für uns. Kostenpunkt 35ARS. Ein tiptopes Hostel.

Ausflug „Puente del Inca" /Aconcagua
28.06.2010

20100628-Argentina-1-PuenteDelInca-4.jpgJeden Tag fährt der Uspallata Express Bus beim Hostel vorbei der bis zur Grenze fährt. Mit dem 7:50 Bus fuhren wir für 11 ARS nach „Puente del Inca". Die Fahrt dauerte zirka eine Stunde. Wir kamen jedoch genau rechtzeitig um den Sonnenaufgang bei der Brücke zu erleben. Die Brücke ist ein natürlicher Felsbogen und diente den Inkas auf ihrem Inka Trail als Brücke. Leider war die Brücke gesperrt. Wir versuchten über den Fluss auf die andere Seite zu kommen, jedoch wäre dies ohne nasse Füsse nicht möglich gewesen. Hier hatte es übrigens bereits zirka 20 Zentimeter Schnee.

20100628-Argentina-2-Aconcagua-154.jpgKomischerweise folgten uns anfangs wieder zwei Hunde, wobei uns schlussendlich nur einer bis zum „Aconcagua Park" folgte. Dieser lag drei Kilometer entfernt. Wir liefen zirka eine Halbestunde an der Strasse entlang und mussten eine Brücke passieren die für Fussgänger eigentlich verboten gewesen wäre. In Argentinien darf man als Fussgänger irgendwie keine Brücken überqueren ; ) Überholt wurden wir die meiste Zeit von LKW's. Diese überquerten den Pass um nach Chile zu kommen.

Beim Park mussten wir 6 ARS Eintritt bezahlen. Jedoch nur wenn man den Loop der zum Aconcagua Windows führt abwandert. Der Ranger oder eher der faule Ranger wollte uns die Wanderung zum Windows ausreden. Es hat Schnee und hier sei Winter. Bis jetzt sei noch niemand dort hin gelaufen. Die Wanderung dauert eine Stunde usw. Na und?

Zur Info: Der Aconcagua ist mit 6.962 Metern der höchste Berg des amerikanischen Kontinents. Der Aconcagua ist der 188. höchste Berg der Welt. Die 187. höheren Berge befinden sich alle in Asien.

20100628-Argentina-2-Aconcagua-34.jpgNach zirka 15 Minuten laufen erreichten wir die Stelle wo wir durch den Schnee stampfen mussten. Der Ranger war, wie in der USA zu Faul um einmal pro Tag durchzulaufen... Wir stampften bis zum Aconcagua Windows durch den Schnee. Dauer insgesamt 30 Minuten. Von dort aus hatten wir einen super Ausblick auf den fast 7000 Meter hohen Berg. Bis hier hin ist uns auch einer der Hunde gefolgt – wir hätten ihn auch gerne wieder mitgenommen. Nach einer Weile traf eine ganze Familie Argentinier ein, die unserer Spur durch den Schnee gefolgt waren. Diese Fragten uns tatsächlich welcher Berg hier der Aconcagua sei...

20100628-Argentina-2-Aconcagua-165.jpgNach dem wir den Argentiniern ihren höchsten Berg gezeigt hatten, gingen wir wieder zurück zur „Puente del Inca". Benutzten nun jedoch die Eisenbahnbrücke. Diese war nicht für Fussgänger gesperrt, jedenfalls hatte es kein Verbotsschild. Obwohl die Überquerung viel äh extrem viel gefährlicher war... Nicht weil plötzlich eine Eisenbahn kommt – die Strecke ist schon länger ausser Betrieb – sondern weil ein paar Bretter fehlten... :D

Um 17:50 nahmen wir den Bus zurück nach Uspallata.

  • Ein Bus Plan findet ihr hier:
    http://www.uspallataturistica.com.ar/horarios.html

Busfahrt nach Santiago de Chile
30.06.2010

20100630-OnTheWayToSantiago-13.jpgEin VW Bus holte uns um 10:30 Uhr direkt beim Hostel ab. Die Busfahrt nach Santiago kostete uns 100 ARS. Schnell waren wir beim Grenzposten der Chilenen der nach einem längeren Tunnel durch einen Berg folgte. Nun begann das lange warten. Vor uns waren drei grosse Autocars. Die Chilenen nahmen es sehr sehr genau. Jeder Autocar musste einzeln das Gepäck ausladen. Für die Kontrolle stand ein Kontrollbahn zur Verfügung. Desweiteren arbeiteten die Kontrolleure im Schleichtempo. Wir verbrachten über zwei Stunden am Zoll. Abgesehen haben es die Chilenen vor allem auf Nahrungsmittel. Diese dürfen nicht ohne Genehmigung eingeführt werden. Nach diesem riesen Zeitverlust ging die Fahrt weiter nach Santiago.

Fotoalbum

20100620-Argentinia-OnTheWayToSalta-2.jpg
20100620-Argentinia-OnTheWayToSalta-2.jpg
Argentinia OnTheWayToSalta

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Unsere Tour

  • Route: Salta - Cafayate - Mendoza - Uspallata 
  • Reisezeit: Juni 2010
  • Temp.: -10° bis 20°

Sehenswürdigkeiten

  • Cafayate
  • Pointe del Inca
  • Aconcagua

Währung

  • ARG 1$ = 0.26 CHF
  • Stand 22.07.2010

Strecken

  • Bus: ANDESMAR, Aconquija, Expreso Uspallata ø 30$ - 230$  ARS

Verpflegung

  • Restaurant: ø 20-50$ ARS
  • Shop: billig ;)

Unterkunft

  • Hostel: ø 30 - 70$ ARS

Internet

  • Internet in den Hostels vorhanden
  • Viele Internetcafes 
 
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