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USA der Westen
17.02-07.04.2010

Seattle
17-18.02.2010

Wir reservierten uns bei Amtrak zwei Bus Plätze um von Vancouver nach Seattle zu kommen. Das Busticket kostete je 37$. Von unserem Guesthouse, waren es ca. 20 Minuten Fussmarsch bis zur Pacific Central Station. Der Bus fuhr um 11:30 wir hatten genug Zeit eingerechnet und waren ca. 1h zu früh vor Ort. Das Wetter war wieder mal traumhaft, daher verbrachten wir das warten mit Sonne tanken ; ) Die Busfahrt von Vancouver nach Seattle dauerte vier Stunden.

Wir kamen um 15:30 in Seattle an. Wir hatten vor Beginn unserer Weltreise ein Hostel reserviert. Zufinden in der 2nd Ave und hiess City Hostel Seattle. Eine Nacht kostet pro Person 35$. Um zum Hostel zu gelangen, nahmen wir den Bus an der 1st Ave. Der Bus ist von 7:00 bis 19:00 in der Innenstadt gratis. Austeigen mussten wir an der Bell Street, die Busstationen waren leider nicht angeschrieben. Daher war es schwer herauszufinden, bei welcher Station wir nun austeigen mussten. Jedoch kamen wir ins Gespräch mit einer netten Amerikanerin. Per Zufall musste sie am gleich Ort aussteigen. Sie begleitete uns desweiteren noch zu unserem Hostel. Wunderbar.

20100217-USA-Seattle-22.jpgNachdem wir unseren Plunder deponiert hatten, erkunden wir die Stadt. Wir fingen mit dem Seattle Aussichtstower an. Dieser war uns jedoch zu teuer. Daraufhin machten wir uns auf den Weg zur Meerespromenade. Diese war wirklich traumhaft, da zur gleichen Zeit auch noch die Sonne unterging.

Auf den zweiten Tag in Seattle, haben wir uns schon länger gefreut. Wir erhalten unser Auto. Dazu mussten wir auf den Seattle SeaTac Airport. Von der Innenstadt aus geht das ganz einfach mit dem SoundTransit Zug. Dieser Zug fährt ab Westlake zum SeaTac Airport und kostet nur 2.50$.
Die ALAMO Autovermietungsstelle hatten wir schnell gefunden. Diese ist im Erdgeschoss des Parkhauses. Wir erhielten einen neuen roten Toyota Carola (339 km wurden bis jetzt gefahren) ohne Gaspedal Probleme - hoffen wir mal ; ) Desweiteren versuchten wir noch eine Fahrbewilligung für Roger zu bekommen, da er noch nicht 25 Jahre alt ist. Hätte er nicht erst im November Geburtstag, hätte es vielleicht geklappt.

Die Stadt Seattle hat uns sehr gefallen. Sie bietet viele Attraktionen und Museen. Auch findet man an diversen Strassen Geschichtliche Hinweise und weitere Touristische Informationen. Daher empfehlen wir euch Seattle anzuschauen, falls ihr in der Nähe seid. ; )

Halbinsel Olympica
18-20.02.2010

20100218-USA-OceanShore-5.jpgIn Ocean Shores, dieser kleine Ort ist am Anfang der Halbinsel Olympica, fanden wir dann auch unsere nächste Unterkunft. Es war das Shilo Hotel. Der Preis für eine Nacht lag pro Person bei 34$, vorerst... Da sagten wir natürlich gleich zu. Das Zimmer war riesengross, mit drei Fernseher, einer Badewanne, Balkon, ein fake Kamin und einer wunderbaren Aussicht auf den Strand mit den Autos... Da es uns hier gut gefiel und wir uns vor allem ein Tag ausruhen wollten, verlängerten wir um eine Nacht. Wir ruhten uns am zweiten Tag aus und planten unseren USA Trip. Gegen Abend fuhren wir zum Dorf Taholah. Dieses liegt abgeschieden am Ende der 109. Wir machten dort wunderschöne Fotos vom Strand und dem Sonnenuntergang.

Als wir am nächsten Tag auschecken wollten, hatte sich der Preis unseres Zimmer pro Nacht pro Person auf 60$ erhöht... Wir kamen uns ein wenig verarscht vor, jedoch hatten wir keine Bestätigung verlangt und die Frau die uns das Zimmer für 34$ angeboten hatte, war nicht da. Eine Lektion für uns immer eine Bestätigung zu verlangen... shit happens.

Richtung Süden auf der 101
20.02.2010

Wir verliessen den Ort Ocean Shores und fuhren Richtung Süden auf der 101. Unser Tagesziel war der Ort Seaside ca. 200km entfernt. Auf dem Weg hielten wir bei einer grossen Mall um uns mit Trinken und etwas zum knabbern einzudecken. Es gibt übrigens eine Ladenkette die sich „Dollar Tree" nennt. Dort kostet alles und wirklich alles einen Dollar. Trinken/Essen und diverse mehr oder weniger nützliche Dinge können dort gekauft werden.

In Seaside übernachteten wir im „Seaside Internation Hostel", dieses liegt an der 930N Holladay Drive. Der Preis für zwei Personen für eine Nacht betrug 47$.

20100220-USA-CannonBeach-6.jpgDie Hostel Mitarbeiterin empfiehl uns am Abend nach Cannon Beach zu fahren. Es soll dort ein gutes/billiges Restaurant mit dem Namen Doogers Seafood & Grill geben. Desweiteren ein grosser Felsbrocken im Meer der unbedingt besucht werden sollte. Wir befolgen den Rat und nahmen noch Kimber mit. Eine Studentin aus Portland. Der Strand bei Cannon Beach war wirklich wunderschön. Der grosse Felsbrocken am Strand heisst übrigens Haystack Rock. Er ist 72m hoch und zählt zu den größten Küstenmonolithen der Erde. Der Strand ist auf jeden Fall ein Besuch wert.

Mit unserer Begleiterin gingen wir in das empfohlene Restaurant essen. Wir erfuhren dank Kimber sehr interessante Dinge über die USA. Habt ihr zum Beispiel gewusst das die Amerikaner 40 Stunden pro Woche arbeiten und sozusagen keine Ferien haben, höchstens zwei Wochen im Jahr? Das mit dem Trinkgeld sei auch nicht mehr so wie früher, 10% reichen aus. Je nach dem wird auch gar kein Trinkgeld mehr gegeben.

Landeinwärts Richtung Painted Hills
21.02.2010

20100221-USA-Route26East.jpgWir hatten uns entschieden die Küste zu verlassen und in das Landesinnere zu fahren. Unser Ziel waren die Painted Hills bzw. ein kleines Dorf bei den Painted Hills mit dem Namen Mitchell. Wir verliessen daher die 101 und benutzen bis zu den Painted Hills die 26. Wir passierten dabei Portland, sahen den 3452m hohen Mount Hood und den 3199m hohen Mount Jefferson. Gegen Abend waren wir im Oregon Hotel in Mitchell, die Übernachtung kostete uns 51$. Das „Dorf" Mitchell hatte etwa acht Häuser und die Hälfte stand zum Verkauf. Das Dorf war daher wie ausgestorben. Es erinnerte uns ein wenig an einen Horrorfilm ; ) Es existiere jedoch ein kleines Restaurant mit dem Namen Sidewalk Cafe & More, in dem wir uns gleich heimelig fühlten. Das Restaurant bot Amerikanische Heimküche, gekocht wurde von Mutter und Tochter. Mit denen wir uns übrigens gleich gut verstanden und viel lachten. Das Witzigste war wohl folgendes: Sie fragten uns woher wir den kommen. Wie vermutetet kannte Sie die Schweiz nicht. Doch fünf Minuten später wurde Roger gefragt ob er sein Burger: „With swiss cheese?" haben möchte... :D Es war super gemütlich dort, jedem zu empfehlen der es etwas besonders mag : )

Painted Hills
22.02.2010 

20100222-USA-PaintedHills-18.jpgZu den Painted Hills gelangt man über die Bridge Creek Road, eine Überlandstrasse vor Mitchell. Die Fahrt dauert ca. 20 Minuten. Das Gebiet ist sehr eindrücklich, die Hügel sind durch auffallend farbige Gesteinsschichten geprägt. Wir hielten uns über fünf Stunden in den Painted Hills auf, da diverse Wanderwege existieren. Auf den Wanderwegen waren Infotafeln vorhanden, die ausführlich über die Entstehungen dieses Gebietes informieren.

20100222-USA-PaintedHills-50.jpgAm Eindrucksvollsten war der Wanderweg Painted Cove. Da dieser ganz nahe an den Hügeln bzw. den Gesteinsschichten vorbei führte. Die Gesteinsschichten sind Lehmartig, haben verschieden Farben: „rot, schwarz und gelb" und sehen aus wie ein Haufen Popcorns. Auch ein 40 millionen Jahre alter Lavastrom war zusehen. Natürlich nicht mehr flüssig ; )

Wir empfehlen euch sehr diese Gegend zu besuchen. Übernachten könnt ihr wie wir in Mitchell Oregon Hotel. Richtet doch gleich noch ein Gruss von uns im Sidewalk Restaurant aus ; )

Gegen Abend kamen wir in der Stadt Bend an. Wir übernachteten im „Sugarloaf Mt. Motel" für 66$. Die Wetteraussichten für die nächsten Tage waren nicht besonders gut. Schnee und Regen war angesagt.

Schnee Gestöber
23.02.2010

Von der Stadt Bend aus benutzten wir die Road 97. Diese führt in die Nähe des Crater Lakes, bzw. zur Road 62. Diese liegt im Süden des Crater Lakes und nur über diese war es im Winter möglich zum Crater Lake zu kommen. Der Nordzugang ist nämlich geschlossen. Die Wetterprognose vom Vortag bewahrheitete sich leider. Als wir versuchten zum Crater Lake zu kommen, mussten wir umkehren, da die Strasse Schneebedeckt war. Desweiteren war die Sicht sehr schlecht, wir hätten vom Krater nichts gesehen. Wir übernachteten im A-1 Budget Motel in Klamath Falls für 63$. Klamath Falls liegt ca. 70km vom Krater entfernt. Umso näher beim Krater, umso teurer werden die Motels, daher haben wir uns für Klamath Falls entschieden.

Crater Lake im Schneesturm
24.02.2010

20100224-USA-CraterLake-4.jpgIn der Nacht hatte es geschneit und in Klamath Falls lag eine dünne Schneedecke. Jedoch klarte der Himmel auf. Wir hofften doch noch etwas vom Crater Lake sehen zu können. Je näher wir jedoch dem Crater Lake kamen, umso schlechter wurde das Wetter. Die Strassen waren wie gestern Schneebedeckt, jedoch kämpften wir uns mit unserem Toyota durch. Als wir oben beim Kraterrand ankamen, schneite es stark und vom Crater Lake war daher leider nichts zu sehen. Schade. Wir entschlossen uns an die Küste zurück zu kehren. Das Wetter war dort ein wenig besser. Wir übernachteten im Gardenia Motel in der Hafenstadt Crescent City. Eine Nachte kostete uns 65$.

Ausflug ins Nichts
25.02.2010

20100225-USA-RoadToPetrolia-12.jpgEin weiteres Abenteuer wollten wir erleben, als wir uns entschlossen nach Petrolia zu fahren. Dieses sehr kleine Dorf liegt total abgeschieden in der Nähe der Küste. Nach diversen Hotelverzeichnissen sollte es dort ein kleines Hotel geben. Wir verliessen vor der Stadt Fortuna die 101 um auf der Mattola Landstrasse nach Petrolia zu kommen. Die Landstrasse war in einem üblen Zustand, die totale Holperpiste. Egal so hatten wir uns das vorgestellt. An diversen Strassenabschnitten hatten wir einen wunderschönen Ausblick über die wilden Küsten des Westens. Als wir Petrolia nach ca. einer Stunde Fahrt erreichten, mussten wir leider feststellen, dass es das Hotel nicht mehr gab. Auch sonst war das Dorf Petrolia wie ausgestorben. Ein Misserfolg, egal wir entschlossen uns zur 101 zurück zu kehren. Wir übernachteten im Humboldt Gables Motel, dieses liegt im Dorf Rio Dell. Die Kosten für eine Nacht betrugen 70$. An diesem Abend erlebten wir die erste Polizei Kontrolle, als wir mit dem Auto auf der Suche nach einem Restaurant waren. Diese verlief jedoch ohne Probleme.

Ausflug ins Nichts die zweite
26.02.2010

20100226-USA-ShelterCove-5.jpgNicht mehr Petrolia sondern Shelter Cove sollte es nun sein. Dieser Ort liegt ebenfalls abgeschieden an der Küste und ist nur über eine Landstrasse erreichbar. Jedoch besitzt dieser Ort einen kleinen Flugplatz und 4 Motels. Die Landstrasse war in einem besseren Zustand als die gestrige. An ein paar Schlaglöcher musste jedoch trotzdem gekonnt ausgewichen werden. Als wir im Mario's Motel in Shelter Cove ankamen, Regnete es in strömen. Wir bezahlten für zwei Nächte 150$. Da Roger am Ankunftstag von starkem Kopfweh geplagt war, machte ich mich alleine auf den Weg um Shelter Cove zu erkunden. Nach ca. einer Stunde kehrte ich vom Regen durchnässt zurück.

Tsunami Warnung
27.02.2010

20100226-USA-ShelterCove-12.jpgAm zweiten Tag war das Wetter viel besser. Wir planten eine kleine Wanderung an dem Black Sand Beach. Dieser liegt im Norden von Shelter Cove. Auf dem Weg stellen wir fest, dass das Meer extrem unruhig war. Riesen Wellen schlugen an der Küste auf. An einem Aussichtspunkt war desweiteren eine Tsunami Warnung für den heutigen Tag angebracht. Wir machten uns trotzdem auf den Weg zum Sandstrand. Als wir dort ankamen lernten wir Park Ranger Phil kennen. Shelter Cove liegt im King National Park. Durch ihn erfuhren wir, dass in Chile ein starkes Erdbeben stattgefunden hat und deshalb ein Tsunami möglich ist. Alle Strände sind daher sicher bis 17:00 Uhr gesperrt. Schade, keine Wanderung heute. Jedoch plauderten wir noch weiter mit Phil. Er gab uns ein paar Tipps für San Francisco und dass wir Ranger John der auf Alcatras Arbeitet von ihm grüssen sollen.

20100227-USA-ShelterCove-37.jpgDa unsere Wanderung durch den Tsunami verunmöglicht wurde, planten wir am Abend am Strand zu grillieren. Dazu kauften wir ein fettes Steak, Kartoffeln, Bohnen und Peperoni ein. Holz sammelten wir im Nahegelgenen Wald. Da es gestern geregnet hatte war es schwer trockenes Holz zu finden. Mit dem leicht nassen Holz dauerte es eine Weile bis das Feuer richtig in Gang kam. Es dämmerte bereits als das Fleisch und der Rest auf dem Feuer war. Momentan war noch Ebbe, doch die Flut kam schnell. Wir konnten gerade noch unsere Essen retten, Roger wurde dabei bis zu seinen Knien Nass :D

Ankunft in San Francisco
28.02.2010

20100228-USA-WayToSanFrancisco-12.jpgVon Shelter Cover waren es ca. 250 Kilometer bis San Francisco. Wir wällten ausserdem den HW 1 der an der Küste entlang führte. Der HW101 wäre natürlich viel schneller gewesen aber wir wollten ja etwas von der Landschaft sehen. Gegen Abend erreichten wir San Francisco. Vor uns war die Golden Gate Bridge. Wir machten die offiziellen Fotos gleich oberhalb der Brücke bei einem alten Fort. Um in die Stadt zu gelangen, fuhren wir über die Golden Gate Brücke, diese kostet Stadteinwärts 6$. Wir übernachteten drei Nächte im Fisherman's Wharf Hostel für 31$ pro Nacht. Dieses liegt in der Nähe der Fishermans Warf. Inmitten des Fort Mason.

Erster Tag in San Francisco - Alcatras
01.03.2010

Über den Alcatras National Momument Online Shop hatten wir uns im Voraus zwei Tickets für je 25$ gekauft. Um auf die Insel zu kommen mussten wir zum Pier 33. Auf dem Weg dorthin, stoppten wir beim bekannten Pier 39. Dort haben sich die Roben nach einem Grossbrand einquartiert. Zu unserer Besuchszeit Anfangs März hatte es etwa 20 Roben, im Sommer soll das ganze Pier 39 voll sein.

20100301-USA-SanFrancisco-21.jpgAls wir auf der Insel Alcatras ankamen, schauten wir uns den Dokumentar Film zu Alcatras an, der ziemlich am Anfang in einem Keller abgespielt wurde. Danach begaben wir uns zum Hauptgefängniskomplex. Durch eine kostenlose Audiovorführung, man erhält Kopfhörer und ein Audiogerät, erfährt man nahezu alles über den Gefängnisbetrieb und die Geschichte von Alcatras. Die Vorführung ist in diversen Sprachen möglich, natürlich auch in Deutsch. Da wir euch hier nicht über die Geschichte von Alcatras informieren wollen, empfehlen wir euch einfach selber diese Audiotour mit zu machen ; ) Der Besuch von Alcatras ist auf jeden Fall empfehlenswert, falls man ein wenig Geschichtliches Interesse hat - die Frauen können ansonsten in einer Zelle eingesperrt werden :D Nein natürlich nicht ; )
Zum Schluss trafen wir noch Ranger John. Wir richteten ihm den Gruss von Ranger Phil (Shelter Cove) aus. Unsere Mission war somit erfolgreich.

Zweiter Tag in San Francisco - Zu Fuss durch die Stadt
02.03.2010

Lombart Street

Von unserem Hostel aus begaben wir uns zuerst zur Lombart Street. Um zur Lombart Street zu gelangen, mussten wir eine extrem steile Strasse hoch laufen, 90% Gefälle. Als wir oben ankamen, war die Lombart Street vor uns. Sie schlängelte sich mit den bekannten engen Kurven wieder herunter. Wir waren über eine Stunde bei dieser Strasse, da ein Geocache hier versteckt war. Wir haben ihn schlussendlich gefunden, er war abartig klein.

China Town

Nächstes Ziel war China Town. Wir begaben uns zum China Town Eingangsbogen. Einen Unterschied zu den anderen China Towns die wir bis jetzt gesehen haben, konnten wir nicht feststellen. Viele Ramschläden und so. Naja hat jetzt nichts mit China Town zu tun aber trotzdem halb erzählenswert. Vor dem China Town Bogen sass ein Penner der in etwa so um einen Dollar bat: „One Dollar or fu*k you" Wir haben uns natürlich für „fu*k you" entschieden ; )

Union Square

Gleich in der Nähe war der Union Square, mit einem riesen Denkmal in der Mitte. Es huldigt dem Sieg über die Spanische Flotte. Auch hier war ein geocache der besonderen Art versteckt. Dieser war schlussendlich im Parkhaus unter dem Union Square zu finden.

Golden Gate Park

Um zum Golden Gate Park zu gelangen nahmen wir die U-Bahn. Es war wiedermal alles so toll angeschrieben. Eine Fahrt kostete 2$, diese musste mit Münzen bezahlt werden. Im Anschluss erhielt man ein Ticket. Roger hat dieses vergessen mitzunehmen. Als er es bemerkte war es bereits weg... Naja wir wagten uns trotzdem in die U-Bahn und prompt kam eine Kontrolle. Die Kontrolleurin war gütig, Roger musste ein neues Billet lösen. Ansonsten wäre eine Strafe von 100$ fällig gewesen. Als wir dann endlich im Park ankamen, durchliefen wir diesen von Osten nach Westen. Der Park war jetzt nicht gerade der Brüller, da man fast überall auch mit dem Auto durchfahren konnte... Als wir am westlichen Ende ankamen erblickten wir noch eine alte Windmühle, die aber leider nicht mehr in Betrieb war.

Fishermans Warf

Am Ende unserer Tour waren wir in der uns bereits bekannten Fishermans Warf. Hier findet man ziemlich alles. Restaurants, Shops, schräge Leute, Künstler, Musiker, Fast Food, Robben usw. Muss man auch gesehen haben.

Muir Woods
03.03.2010

20100303-USA-MuirWoods-27.jpgIm Norden von San Francisco befindet sich der Muir Woods National Park. Dort befinden sich die Küstenmammutbäume, die höchste Baumart der Erde. Von San Francisco aus folgten wir dem HW 101 Richtung Norden, bogen auf den HW 1 ab. Nach ca. 8 km wechselten wir an der Kreuzung auf die Muir Woods Road und waren nach ca. 4km vor dem National Park Eingang. Der Eintritt zum Muir Wood kostet pro Person 5$. Wir haben uns jedoch gleich den Annual Pass für alle National Parks gelöst. Er kostet 80$, ist für maximal 4 erwachsene Personen in einem nicht kommerziellen Fahrzeug gültig und gilt für ein Jahr.

Es bestehen verschiedene Möglichkeiten den Muir Woods Nationalpark zu erkunden. Der Einfachste Wanderweg ist gut gepflegt ab und zu sogar geteert und auf dem Weg sind diverse Info Tafeln über den Muir Wood vorhanden. Vom einfachen Wanderweg führen diverse anspruchsvollere Wanderwege tiefer in den Wald. Wir haben eine Mischung aus allem gewählt und waren ca. zwei Stunden unterwegs. Die Atmosphäre im Wald ist unbeschreiblich zwischen diesen riesen grossen Bäumen. Wir verliessen voll entspannt den Wald um unsere bevorstehende Autofahrt Richtung Yosemite National Park anzutreten. Diese dauerte über 5 Stunden, verlief jedoch ohne Probleme.

  • Muir Woods: http://de.wikipedia.org/wiki/Muir_Woods_National_Monument
  • Annual Pass: http://www.nps.gov/fees_passes.htm

Yosemite National Park
03-06.03.2010

Im San Francisco Hostel lag ein Flyer auf, dieser führte uns zum Yosemite Bug Hostel. Das Hostel ist ca. 48km vom Yosemite National Park entfernt und im „Ort" Midpines zu finden. Das Hostel bot uns für 64$ pro Nacht eine günstige Unterkunft mit allem was zwei Tramper benötigten. Sogar ein öffentliches SPA war vorhanden. Wir kamen am Mittwoch 03. März am Abend an und blieben bis am Samstagmorgen.

Yosemite Chile out Tag

Der erste Tag nutzen wir als Chile out Tag. Wir kosteten das SPA für 10$ aus. Dort lernten wir Kaye kennen, sie arbeitet für eine Weile für das Hostel. Als Sie erfuhr das wir am Schluss unserer Weltreise in Tansania sein werden. Erhielten wir von ihr eine Aufgabe und zwar eine die wir schon einmal hatten - einen Gruss ausrichten. Wir notierten uns: „Gruss an Zipora in Arusha von Kaye ausrichten" ; ) Nach dem SPA benutzten wir wieder mal eine Waschmaschine um unsere Wäsche auf vorder man zu bringen.

Nun hatten wir trotz nichts tun Hunger bekommen. Da es in Midpines eigentlich nichts gab, fuhren wir zum nächsten grösseren Ort nach Mariposa. Dieser ist ca. 16km entfernt. Dort fanden wir ein super Restaurant mit dem Namen Miner's Inn Restaurant, in dem wir auch am nächsten Tag zu Abend gegessen haben. Die Bedienung ist super Freundlich und man erhält für „wenig" Geld viel.

Wanderung im Yosmite National Park

20100305-USA-YosemiteNationalPark-51.jpgUm in den Yosemite National Park zu kommen waren Schneeketten vorgeschrieben. Anscheinend wird jedes Auto kontrolliert das hochfährt. Natürlich hat unser Auto keine Schneeketten dabei. In Seattle haben wir extra gefragt ob wir Schneeketten dazu haben können. Die Antwort von ALAMO: „Nein, normalerweise mieten man sich in diesem Fall ein grösseres Auto..." Es gibt jedoch eine weitere Möglichkeit in den Yosemite National Park zu kommen und zwar mit dem Bus. Wir kauften uns also zwei Billette für je 10$. Die Busfahrt von unserem Hostel aus dauerte ca. eine Stunde. Wir stiegen beim Visitor Center aus, um uns eine Wander Karte zu besorgen. Zwei Möglichkeiten Standen uns zur Verfügung. Wanderung auf den 2214 Meter hohen Upper Yosemite Fall Point. Oder mit dem gratis Bus im Vally herumfahren. Wir haben uns natürlich für die Wanderung entschieden. Auf dem Wanderweg begegneten wir sehr vielen Idioten. Idioten weil diese wie folgt Ausgerüstet waren: Tennisschuhe, Stadtschuhe, keinen Rucksack=Nichts zu Essen oder zu Trinken, keine Jacke, Gummistiefel, keine Uhr dabei, keine Karte dabei usw. Um zum Ausblickpunkt über dem Wasserfall zu gelangen mussten wir 823 Höhenmeter überwinden. Das war für uns auch kein Problem. Jedoch mussten wir kurz vor dem Ziel auf ca. 2200 Meter umkehren da es einfach zu viel Schnee hatte und wir die ersten waren die diesen Wanderweg bestritten. Schnee hatten wir ca. ab 2000 Meter. Schneeschuhe wären von Vorteil gewesen. Trotzdem hatten wir eine wunderbare Aussicht über das ganze Tal, auf den bekannten Half Dome und natürlich auf den Yosemite Wasserfall.

  • Yosemite Nationpark: http://de.wikipedia.org/wiki/Yosemite-Nationalpark
  • Offizielle Seite: http://www.nps.gov/Yose/index.htm

Unterwegs zum Death Valley
06.03.2010

Wir hätten noch weitere Tage im Yosemite National Park verbringen können. Jedoch wollten wir das Death Valley auch noch besichtigen und unser fester Las Vegas Termin am kommenden Montag rückte näher. Wir fuhren daher los Richtung Death Vally. Leider waren alle Pässe in der Nähe des Yosemite geschlossen. Wir mussten daher um das ganze Sierra Nevada Gebirge herumfahren. Wir folgten dem HW99 Richtung Süden und bogen bei Delano auf den HW155 ab. Wir überquerten einen nicht allzu hohen Pass und waren nun auf der Ostseite der Sierra Nevada. Wir folgten dem HW395 Richtung Norden. Es war bereits Abend geworden und kein Motel war in Sicht. Da hier bereits die Wüstengegend begonnen hat. Kurz vor der Abzweigung zum Death Vally National Park fanden wir doch noch ein Motel mit dem Namen Rustic Oasis. Eine Nacht kostete 55$. Der Name des Motels passte übrigens bestens. Es war wirklich Rustic : )

Death Vally
07.03.2010

Verdammt es ist Todes heiss hier. Vom kalten Yosemite National Park in die Sauna dachten wir als wir von Westen auf dem HW190 in Stove Pipe Village ankamen. Es war am Schatten ca. 20° an der Sonne jedoch etwa gefüllte 30°. Wie immer besuchten wir zuerst das Visitor Center um uns eine Karte der Region zu besorgen. Wir empfehlen euch das gratis Heft Oh Ranger. Dort ist meistens eine brauchbare Karte enthalten. Nachfolgend die Sehenswürdigkeiten die wir im Death Vally besucht haben.

  • Nationalpark Seite: http://de.wikipedia.org/wiki/Death-Valley-Nationalpark

Sand Dunes

20100307-USA-DeathVally-47.jpgDie Sand Dünen sind gleich nach dem Stove Pipe Village zu finden. Wir erklommen eine der höchsten Dünen und ja es hatte viel Sand und es war todes heiss. Viel mehr können wir dazu nicht sagen. Schaut es euch an.

  


Tiefster Ort in der USA

20100307-USA-DeathVally-70.jpgBevor wir den tiefsten Ort in den USA besuchten, wollten wir uns eine Unterkunft suchen. Auf dem Weg zum Tiefsten Punkt gab es zwei Hotels. Diese waren jedoch absolut überteuer und passten nicht in unser Budget. Eine Nacht hätte uns 200-500$ gekostet. Wir fuhren daher weiter zum tiefsten Punkt der USA. Dieser ist 85.5 Meter unter dem Meeresspiegel. Es war dort noch heisser als bei den Sand Dünen.

Zabriskie Point

20100307-USA-DeathVally-83.jpgEiner der bekanntesten Orte im Death Vally. Der Zabriskie Point ist gleich am HW190 vor dem Death Vally Ende im Osten zu finden. Er bietet eine bizarre Erosionslandschaft. In diesem Gebirge wurde bzw. wird immer noch Borax abgebaut. Ein wichtiger Rohstoff für diverse Produkte wie zum Beispiel für Seife, Wasserenthärter, Putzmittel etc. Am schönsten ist der Zabriskie Point beim Sonnen auf- oder Untergang.

Dantes View

20100307-USA-DeathVally-90.jpgWohl der fetteste Ort im Death Vally. Dantes View ist auf 1669 Meter und bietet daher eine unbeschreibliche Übersicht über das gesamte Death Vally. Man gelangt über eine Bergstrasse die ab dem HW190 abgeht zum Dantes View Point. Er ist also ohne grosse Körperliche Anstrengung zu erreichen... Auch dieser Ort ist am schönsten beim Sonnen auf- oder Untergang. Wir waren beim Sonnen Untergang dort. Es war Traumhaft. Wir Empfehlen euch unbedingt Dantes View einzubauen falls ihr das Death Vally besucht.

Erste Nacht in Nevada
07.03.2010

Da wir keine Unterkunft direkt im Death Vally fanden, suchten wir ausserhalb Richtung Las Vegas nach einer Unterkunft. Bei der Staatsgrenze zu Nevada wurden wir fündig. Wir übernachteten im Longstreet Hotel. Eine Nacht kostete uns 54$. Da wir nun in Nevada waren, war auch gleich ein Kasino im Hotel vorhanden. Was wir natürlich nicht benutzten - wir gehen ja schliesslich nach Las Vegas.

Als wir im Hotel zu Abend assen, trauten wir unseren Augen nicht. Ein bekannter aus der Schweiz war auch hier. Es war Andy ein bekannter aus dem Militär. Er ist mit seiner Freundin Madeleine ebenfalls in den USA unterwegs. Was für ein Zufall. Wir erfuhren, dass wir seit San Francisco etwa die gleiche Route zurückgelegt hatten. Wir beschlossen uns in Las Vegas nochmals zu treffen um zusammen ein bisschen Geld zu verzocken... ; )

Las Vegas
08-10.03.2010

20100308-USA-LasVegas-34.jpgVon unserem Hotel in dem wir letzte Nacht übernachteten war es nicht mehr weit bis nach Las Vegas. Im Voraus haben wir uns ein Zimmer im Hotel Excalibur für zwei Nächte reserviert. Das Zimmer kostete uns pro Nacht nur 45$ inklusiv Tax und Vegas extra Tax ; ) Das Hotel Excalibur ist ein 3 Sterne Hotel und im Stil einer mittelalterlichen Burg erbaut. Natürlich hätten wir ein exklusiveres Hotel wählen können, aber was bringt uns eine riesen grosses Zimmer für zwei Nächte? Da sparen wir lieber unser Geld. Falls ihr ebenfalls nach Las Vegas kommt und nicht viel Luxus in eurem Zimmer erwartet ist das Hotel Excalibur das richtige für euch.

Am Ankunftsabend begnügten wir uns mit dem Strip und mit der Besichtigung der verschiedenen Hotels. Am eindrucksvollsten war der Ceasers Palace. Ein extrem grosser komplex in dem man sich locker verirren könnte. Für Frauen jedoch ein Paradies, da unzählig verschiedene Shops existieren. Auch in den restlichen Hotels könnte sich das Weibliche Geschlecht wohl den ganzen Tag mit shoppen beschäftigen.

Gambeln

20100309-USA-LasVegas-1.jpgAm nächsten Tag testeten wir unser Glück an den Spielautomaten. Die Kasinos in den Hotels sind immer im gleichen Style aufgebaut. Dunkel und mit extrem vielen Spielautomaten in jeglicher Art. Desweiteren klingelt und bimmelt es an allen Orten. Die Bedienung der Spielautomaten ist nicht all zu kompliziert. Bezahlt wird mit Noten, Münzen werden nicht mehr genommen. Meistens hat es ein Knopf auf den gedrückt werden muss und ja entweder hat man Glück oder nicht ; ) Roger versuchte es an diesem Tag an ein paar Automaten hatte jedoch wenig Glück und verlor seine eingesetzten 15$. Ich hatte extremes Glück und gewann an einem Spielautomaten mit 5$ Einsatz 41$. Ich setzte noch weitere 6$ ein, diese habe ich jedoch dann auch verloren. Wir schauten an diesem Abend noch bei Pokerspielen, Roulette und Black Jack zu. Unglaublich wie viel Geld hier über die Tische geht. Der mindesteinstieg war beim Black Jack 10$-20$, beim Roulette über 20$ und beim Poker lohnte es sich erst ab 100$. „Leider" zu hoch für unser Weltreise Budget ; )

Am Abend trafen wir uns wie abgemacht mit Andy und Madeleine. Gemeinsam machten wir Las Vegas ganz ein wenig unsicher. Wir gingen essen und danach noch ein bisschen gambeln in verschiedenen Kasinos. Liebe Grüsse an Andy und Madeleine. Gut Rückreise wünschen wir Andy und Madeleine viel Spass für die nächsten Monate beim Englisch lernen.

Bryce Canyon
10-15.03.2010

20100311-USA-BryceCanyon-18.jpgNach fünf Stunden Autofahrt erreichten wir unser nächstes Ziel, der Bryce Canyon. Mittlerweile haben wir eine weitere Staatsgrenze überschritten. Wir sind nun in Utah. Wir übernachteten für die nächsten fünf Tage im Bryce Canyon Pine Motel. Pro Nacht bezahlten wir 61$. Im Vergleich zu Las Vegas mit warmen 22 Grad war hier tiefer Winter. Es war ziemlich kalt und es lag zirka ein halber Meter Schnee. Mit dem Auto waren wir in 15 Minuten im Bryce Canyon Nationalpark. Am ersten Tag erkundeten wir uns über die möglichen Wanderungen im Visitorcenter. Desweiteren fuhren wir zum Sunset Point. Dieser Ausblickpunkt bietet eine wunderbare Sicht über das sogenannte Amphitheater des Bryce Canyons. Die Säulenartigen Felsen waren teilweise noch mit Schnee überzogen, wie Puderzucker. Einfach Wunderschön.

Schneeschuh Wanderung

20100312-USA-BryceCanyon-5.jpgUm nicht wieder denselben Fehler zu machen wie im Yosemite Nationalpark, mieteten wir uns für einen Tag Schneeschuhe im Ruby's Inn Hotel für je 10$. Wir starteten vom Sunset Point aus. Liefen am Rim entlang bis zum Sunrise Point und nahmen dort den Wanderweg „Queens Garden" der uns in den Bryce Canyon führte. Nun waren wir mitten drin in dieser Geheimnisvollen Felskulisse. Es waren ausser uns nicht viele Wanderer unterwegs. So konnten wir die Ruhe geniessen und hofften auch ein grösseres Tier sehen zu können. Leider reichte es dann nur für zwei Rothörnchen die sich auf einem Stein sonnten. Bis zur Kreuzung, die entweder zum „Peek-A-Boo Loob" führte oder über den „Navajo Loob" wieder hinauf zum Rim, war der Wanderweg so oft benutzt worden, dass wir die Schneeschuhe nicht benötigten. Erst ab dem „Peek A-Boo Loob" waren wir froh um unsere Schneeschuhe. Da wir anscheinend die ersten waren die diese Wanderroute wählten.

20100312-USA-BryceCanyon-146.jpgWir folgten dem vermuteten Wanderweg im Gegenuhrzeigersinn auf einen Hügel. Oben angekommen standen wir mitten im Amphitheater und hatten einen traumhaften Rundumblick über den gesamten Bryce Canyon. Falls ihr die Möglichkeit bzw. fit genug seid, baut unbedingt den „Peek A-Boo Loob" in die Wanderung ein – es Lohnt sich.
Wir genossen die Ruhe und Abgeschiedenheit über eine halbe Stunde bis wir weiter durch den Schnee stampften und dem Loob folgten. Als wir nach einer „kleineren" aber Lohnenswerten Abkürzung mit noch besserer Sicht über den Bryce Canyon wieder an der Ausgangs-Kreuzung ankamen, wählten wir den „Navajo Loop", der durch eine enge Schlucht wieder nach oben zu unserem Auto führte. Wir waren über sechs Stunden unterwegs. Es war absolut genial.

  • http://en.wikipedia.org/wiki/Bryce_Canyon

Schneesturm

Die restlichen Tage gingen wir locker an. Wir wollten eigentlich bereits am Sonntag weiter zum Arches Nationalpark. Jedoch tobte draussen ein Schneesturm. Wir entschieden uns daher für einen weiteren Chile out Tag.

Arches / Canyonlands Nationalpark
15-19.03.2010

Vom Bryce Canyon fuhren wir zirka fünf Stunden bis wir das Ort Moab erreichten. Von hier aus ist der Arches und der Canyonlands Nationalpark gut erreichbar. Wir übernachteten im Lazy Liezard International Hostel für sage und schreibe 29$ pro Nacht. Die billigste Unterkunft bis her, die jedoch trotzdem alles bot was man benötigte. Die Temperatur war hier Tagsüber wieder angenehm bis heiss. Schnee lag daher auch keiner mehr ;-)

Arches Nationalpark

20100316-USA-ArchesNationalpark-134.jpgWie gehabt besuchten wir zuerst das Visitor Center um uns über die möglichen Wanderwege zu informieren. Wir wählten den einzigen für uns Sinnvollen bzw. „anspruchsvollen" Wanderweg. Der „Primitive Loop" im Devils Garden. Dieser Wanderweg führte uns an den meisten Arches (Felsbrücken) vorbei. Der Wanderweg war wie der Name schon vermuten lässt, an einigen Stellen wirklich primitiv. Es waren diverse Kletterpartien eingebaut bei denen sich diverse „Wanderer" die Zähne ausbissen und desweiteren konnte man sich leicht verirren. Die Wanderwege sind in den Nationalparks nämlich nicht wie in der Schweiz erkenntlich beschriftet. Es werden hier sogenannten rock cairns – Stein Stapel – verwendet die den Weg weissen sollen. Diese sind je nach Gelände schwer auszumachen, wurden zerstört oder noch schlimmer ein paar Idioten haben selber Steine gestapelt. Die Wanderroute ist trotzdem sehr empfehlenswert, da die Felsbrücken und die verschiedenen Felsschichten sowie die Felstürme aus der Nähe betrachtet werden können. Man ist sozusagen mittendrin statt nur dabei ;-)

20100316-USA-ArchesNationalpark-191.jpgDen Sonnenuntergang verbrachten wir mit dem Ausblick auf den Delicate Arch. Die wohl bekannteste Felsbrücke des Arches Nationalparks. Wir wählten den „Delicate Arch Viewpoint" Wanderweg. Dieser führt nicht direkt zur Felsbrücke, dafür hat uns die Zeit nicht mehr gereicht. Folgt man jedoch dem Viewpoint Wanderweg bis am Schluss, endet dieser am Rand eines tiefen Canyons. Von dort aus ist der Delicate Arch sehr gut sichtbar. Desweiteren hatte es an unserem Aussichtspunkt nur sehr wenige Touristen. Direkt beim Delicate Arch waren über 20 Touristen ausmachbar.

Dead Horse Point State Park – eine kleine Enttäuschung

Einen Tag nach unserer Wanderung im Arches Nationalpark, nahmen wir den Tag ein wenig gemütlicher. Wir fuhren mit dem Auto zum Dead Horse Point State Park. Der State Park der uns 10$ kostete, liegt an einer südlichen Spitze in der Nähe des Canyonlands Nationalparks. Von dort aus hat man einen besonderen Ausblick auf den über 600 Meter tiefer gelegenen Colorado River, der an dieser Stelle eine 180° Kehre macht. Jedoch ist 180° Kehre nicht vollständig Sichtbar, da eine tiefer liegende Felsspitze die Sicht versperrt. Die 180° Kehre kann jedoch über einen Wanderweg vom Canyonlands Nationalpark aus erreicht werden.

20100317-USA-CanyonLands-102.jpgDa wir nicht mehr weit vom Canyonlands Nationalpark entfernt waren, informieren wir uns über die Wanderwege und besuchten die schönsten Aussichtspunkte, die natürlich alle mit dem Auto erreichbar waren ;-) Zu empfehlen ist der Grand View Point Overlook. Dieser liegt ganz am Ende der des Canyonlands Nationalpark bzw. des Teils „Island in the Sky". Hier hat man zwei Möglichkeiten. Man ist faul und bleibt nur beim Auto Overlook oder eine harmlose zwei Kilometer Wanderung führt zum äussersten Punkt der „Island in the Sky". Von dort aus hat man einen phantastischen Ausblick über die vielen kleinen Canyons im Tal.

Canyonlands Nationalpark

Wir sahen den Canyonlands Nationalpark am Vortag von oben nun wollten wir auch noch hinein. Wir wählten den „Syncline Loop" der uns um den Upheaval Dome – einen riesen Krater - führte. Der Wanderweg ist 13 Kilometer lang und es werden ca. 400 Höhenmeter absolviert. Das Wetter war traumhaft, keine Wolke war auszumachen.

20100318-USA-CanyonLands-1.jpgIm Gegenuhrzeiger führte uns der Wanderweg durch enge Schluchten, ein kleines Moor und über ein Felsgröllfeld hinunter zum Krater Eingang. Um in den Krater zu kommen, wären jedoch weitere 4.8 Kilometer dazu gekommen. Wir entschieden uns gegen die Verlängerung. Der Aufstieg führte uns zuerst durch ein ausgetrocknetes Flussbett und wieder über ein Felsgröllfeld hinauf zum Ausgangspunkt unserer Wanderung. Wir absolvierten die Wanderung in fünf Stunden.

Nach einer kurzen Pause begaben wir uns zum einen Kilometer entfernten Kraterrand des „Upheavel Dome". Bis heute ist noch nicht klar wie dieser Krater entstanden ist. Zwei Vermutungen waren am Kraterrand durch eine Infotafel beschrieben. Ein Meteor Einschlag oder eine Salzerosion. Ich entschied mich für den Meteor, Roger für die Salzerosion ;-)

Oben auf dem Krater lernten wir Mike, einen sehr sympathischer Park Ranger kennen. Er hat eine Deutsche Frau geheiratet und konnte ein zwei brocken Deutsch. Durch Ihn erfuhren wir, dass es nicht einfach ist Park Ranger zu werden – viele Park Ranger arbeiten anfangs ohne Lohn. Weitere Infos erhielten wir von ihm auch über Hawaii. Da er über 20 Jahre dort lebte und ebenfalls als Park Ranger tätig war. Grüsse an dich Mike falls du das hier liest, wären gerne mit dir noch ein Bier trinken gegangen, um noch mehr über die besonderen Hawaii Strände zu erfahren... ; )

Mesa Verde
19-22.03.2010

Von Moab fuhren wir gegen Mittag über Monticello auf dem Hwy 666 über Pleasant View nach Cortez. Wir sind jetzt im Staate Colorado. Im Voraus haben wir uns ein günstiges Motel im Internet herausgesucht. Wir übernachteten im White Eagle Inn Motel für 53$ pro Nacht.

Der Mesa Verde Nationalpark liegt etwa 20 km von Cortez und besitzt nur diesen Zugang. In engen Kurven windet sich die 35 Kilometer lange Asphaltstrasse mit beträchtlichen Steigungen und Haarnadelkurven auf die Hochfläche hinauf. Dort befindet sich das Museum das im Winter auch als Visitor Center dient. Wir informierten uns über die möglichen Wanderrouten. Leider sind diverse Strassen, alle Wanderwege und vor allem die Cliff Dwellings (Klippen/Felsen Wohnungen) im Winter geschlossen. Erst Ende April/May ist alles wieder zugänglich.

Rund 1300 Jahre lebten auf der Mesa Verde Hochfläche die Anasazi Indianer und bildeten zwischen 1100 und 1300 eine Hochkultur, von der heute noch viele Pueblos und Cliff Dwellings zeugen.

20100320-USA-MesaVerde-2.jpgUnterhalb des Museums befindet sich ein Cliff Dewlling das auch im Winter besucht werden kann. Das „Spruce Tree House". Wir nahmen an einer gratis Vorführung eines Park Rangers teil, der die Bauart, die Geschichte und die Lebensart der Anasazi Indianer erklärte.

Wir Fragen nochmals beim Park Ranger nach betreffs dem Cliff Palace und Petrogylph Loop. Für diese Wanderwege die im Winter nicht empfohlen sind und offiziell geschlossen sind, ist eine Erlaubnis sowie Schneeschuhe nötig. Wo wir Schneeschuhe mieten können wusste der Ranger leider nicht.

Wir entschlossen uns daher am nächsten Tag den Mesa Loop zu absolvieren. Der einzige offene und Schneegeräumte Loop im Winter. Der natürlich mit dem Auto abgefahren werden kann...

Mesa Loop mit dem Auto

20100320-USA-MesaVerde-23.jpgNicht so unser Ding alles mit dem Auto abzufahren aber wir hatten keine andere Wahl. Der Mesa Loop war trotzdem sehr interessant, da alle Baufortschritte der Anasazi Indianer begutachtet werden konnten. Die ersten einfachen einzelnstehenden Pithouses (Lehmhütten) sind um 550 n.Chr. entstanden – diese befinden sich noch nicht in den Felsklippen sondern auf der Mesa Verde Hochfläche. Danach folgten etwa um 700 n.Chr. Pithouses die in Gemeinschaften gebaut wurden. Um 1000 n.Chr. waren die Hütten aus Stein und ca. ab 1200 n.Chr. zogen die Anasazi Indianer um, in die Cliff Dwellings. Warum sie in die Cliff Dwellings umgezogen sind, ist bis heute noch nicht ganz klar. Dort blieben sie bis etwa 1275 n.Chr., danach verliessen sie wiederum aus ungeklärten Gründen ihre Siedlungen und überliessen ihre Cliff Dwellings der Natur.

Einer der bekanntesten Cliff Dwellings ist der Cliff Palace. Leider konnten wir ihn nur aus der Ferne begutachten. In der Saison gibt es wie beim Spruce Tree House eine Führung durch einen Park Ranger.

Monument Valley
22-23.03.2010

Von Cortez fuhren wir über die four corner Staatsgrenze – die leider geschlossen hatte, ja sogar so etwas kann geschlossen sein...? four corner ist der einzige Ort bei dem vier Staatsgrenzen aneinandergrenzen - Colorado, New Mexico, Arizona und Utah. Die Simpson besuchen diesen Ort ebenfalls in einer Serie ; ) Tja egal, weiter ging es mitten durch das Monument Valley das wohl allen aus den Western Filmen bekannt sein sollte. Wir übernachteten für eine Nacht im San Juan Inn Motel im Dorf Mexican Hut für 64$.

20100323-USA-MonumentValley-51.jpgAm nächsten Morgen bevor die Sonne aufging machten wir uns nochmals auf den Weg in das Monument Valley um ein paar schöne Fotos zu schiessen. Bei einem Aussichtspunkt hielten wir. Wie bei jedem Aussichtspunkt, vorausgesetzt man ist in einem Indianer Reservat, hatte es auch hier Holzhüten in denen die „Indianer" ihren „Ramsch" verkaufen. Zu dieser Uhrzeit war natürlich noch keiner hier. Wer nun denkt die neuzeitlichen Indianer sind Naturverbunden täuscht sich, hinter den Holzhüten stapelten sich weggeworfene Bierdosen, zerschlage Flaschen und weiterer Müll. Unglaublich solche Zustände haben wir noch weitere Male angetroffen im Navajo Indian Reservat... Wir genossen den ziemlich kalten Sonnenaufgang und kehrten danach wieder zu unserem Motel zurück.

Page
23-27.03.2010

20100323-USA-RogerKocht-2.jpgVon Mexican Hat in Utah fuhren wir nun nach Arizona in die Stadt Page. Über das Internet haben wir das Motel Bashful Bob ausfindig gemacht. Ein super geiles Motel, es kostete uns pro Nacht nur 44$. Wir hatten desweiteren eine eigene Küche, ein Wohnzimmer und zwei getrennte Schlafzimmer. Roger nahm sogleich die Küche in Beschlag und Kochte in den nächsten 4 Tage hervorragende Abendessen. Diese waren auch nötig, da wir an jedem Tag um 07:00 Uhr aufstanden. Der Grund dafür könnt ihr unter dem Titel „The Waves" lesen.

Antelope Canyon

20100323-USA-AntelopeCanyon-8.jpgIch möchte mich „kurzfassen" was der Antelope Canyon angeht. Es handelt sich um einen schönen Slot Canyon (Eine enge, durch Wasser geschaffene Schlucht) der sich per Zufall gerade noch im Indianer Reservat der Navajos befindet. Er liegt etwa 10 Minuten von Page entfernt direkt am Hwy 98. Es besteht die Möglichkeit in den Lower oder in den Upper Antelope Canyon zu gehen. Die Unterschiede: Zum Upper Eingang wird man mit einem Jeep gefahren, in den Lower kann man laufen, Upper hat Bims (Sonnenstrahlen die bis an den Boden kommen), der Lower hat diese nicht oder nur für sehr kurze Zeit und eher im Sommer. Ansonsten sollen sie identisch sein. Der letzte Unterschied ist der Preis. Der Lower kostet 6$ Indianer Fee + 20$ und der Upper kostet auch 6$ Indianer Fee + 30$ oder mehr, die Einkassiererin beim Lower konnte es uns nicht genau sagen... Ach dazu bekommt man noch einen „Guide", denn hätte ich fast vergessen... Wir entschieden uns für den Lower. Nun zeigte uns der „Guide" den Eingang, diesen hätten wir alleine auch noch gefunden und danach sahen wir ihn nicht mehr... Wir hörten in zwar ab und zu aber nicht beim erklären warum und wie dieser Slot Canyon entstanden ist, warum dieser für die Indianer so viel „bedeutet"... sondern beim Gitarre spielen. Sarkasmus Stopp, der lower bot uns sehr schöne Felsformationen die durch die Erosion des roten Sandsteins entstanden sind. Einen Bim hatten wir leider nicht, trotzdem waren wir eine Stunde im Slot unterwegs. Es war schön aber die 26$ sind unserer Meinung nach zu viel. Es existieren in diesem Gebiet weitere Slot Canyons wie zum Beispiel der Buckskin Gulch – dieser ist nur mit „Anstrengung" zu erreichen (Wandern), er kostet nur 5$ Permit und es hat keine Touris. Wir hätten diesen auch gerne gemacht, haben uns aber in erster Linie für „The Waves" entschieden. Warum erfahrt ihr im nächsten Abschnitt. Fazit: Der Antelope Canyon ist schön keine Frage und für die meisten sehr empfehlenswert. Für uns war er jedoch zu teuer für das was geboten wird und für den „Aufwand" der Eingeborenen.

The Waves

20100326-USA-TheWaves-249.jpgThe Waves befinden sich in den Coyote Buttes. Zwischen Page, Arizona und Kanab, Utah. Die Landschaft die mit Coyote Buttes bezeichnet wird, wurde über Jahrhunderte durch Erosionen geformt und geprägt. Daraus entstand ein Feuerwerk aus verschiedenen Farben und Steinformen, eine unbeschreiblich schöne Gegend. In den Reiseführern wird die Wave nicht erwähnt, doch trotzdem wird dieser Ort immer begehrter. Diese Entwicklung hat auch das für das Gebiet zuständige BLM ( Bureau of Land Management ) registriert und die Zahl der Besucher auf 20 Personen pro Tag limitiert. Das Gestein ist hier sehr brüchig und durch einen Besucheransturm würde vieles, was in Jahrtausenden von Wind und Wasser erschaffen wurde, zerstört. Um nun doch einigen Interessenten die Chance eines Besuches zu geben, wurde eine Lotterie eingeführt.

Die Lotterie

Es bestehen zwei Möglichkeiten um eine Zugangsbewilligung (Permit) zur Wave zu erhalten. Über das Internet werden pro Tag 10 Internetpermits über ein Lotteriesystem verlost. Der Zeitraum der Reservierung beläuft sich jedoch auf vier Monate im Voraus: Will man zum Beispiel im März ein Permit erhalten, so muss man ab dem ersten November im Vorjahr drei verschiedene Wunschtermine angeben.

Unter dem folgenden Link erfahrt ihr mehr über die Lotterie und ihr findet dort ebenfalls das Formular für das Internetpermit:

  • http://www.blm.gov/az/st/en/arolrsmain/paria/coyote_buttes.html

20100325-USA-PermitForTheWave-5.jpgEine weitere Möglichkeit, an das begehrte Permit zu gelangen, ist das Beantragen eines "Walk In Permits". Diese Variante haben wir gewählt, da die Internetpermits logischerweise schon alle weg waren. Jeden Morgen Punkt 9.00 Uhr (Utah Time) werden direkt in der "Paria Contact Station" (An der US 89 zwischen Page und Kanab)zehn Permits für den darauffolgenden Tag verlost. Von Mitte November bis Anfang März des nächsten Jahres ist die Station geschlossen. In dieser Zeit werden die "Walk In Permits " in Kanab im BLM Visitor Center vergeben. Pro Gruppe füllt der Gruppenchef ein Antragsformular aus. Danach erhält jede Gruppe eine Nummer. Sind bis 9.00 Uhr mehr als zehn Personen (Das Permit gilt pro Person nicht pro Gruppe) vor Ort, kommen alle Nummern in Form einer Kugel in eine Lottomaschine und die Lotterie beginnt...

Am ersten Tag waren wir um 8.30 Uhr bei der „Paria Contact Station". Es waren 64 Personen anwesend, die in 24 Gruppen aufgeteilt waren. Die Aussicht zu gewinnen war also ziemlich klein. Es gab nur drei Durchläufe, da als erstes eine Sechsergruppe gewann, danach noch zwei zweier Gruppen. Wir hatten leider kein Glück und waren ziemlich enttäuscht.

20100325-USA-PermitForTheWave-3.jpgAm zweiten Tag planten wir falls wir wieder kein Glück hätten eine Ersatzwanderung zu den „Wahweap Hoodoos" ein. Auch eine schöne Wanderung jedoch nicht vergleichbar mit „The Waves". Diesmal füllte Roger den Antrag aus, ich hatte in Las Vegas Glück und heute war sein Glück gefragt, dachten wir. Es nahmen 54 Personen teil, die in 18 Gruppen aufgeteilt waren. Gleich beim zweiten Durchgang viel unsere Nummer, die 9!! Ich machte einen Freudensprung – wir durften am nächsten Tag zur Wave J

Die Permit kostet pro Person 7$, man erhält dafür eine genaue Wegbeschreibung ausgedruckt in Farbe mit GPS Koordinaten.

Die Anfahrt

20100326-USA-TheWaves-324.jpgWestlich der „Paria Contact Station", am Mile Marker 22, zweigt nach einer Brücke eine Dirt Road Richtung Süden ab. Dies ist der Beginn der "House Rock Valley Road", welche die US 89 im Norden mit der US 89 Old im Süden verbindet. Dieser Dirt Road folgten wir mit unserem 2WD Toyoto für 12 Kilometer. Wir benötigten für die gesamte Strecke bis zum Parkplatz am Wirepass Trailhead zirka eine Stunde. Da die Strasse wirklich extrem holprig war. Die Fahrt verlief Problemlos, die einzige heikle Stelle ist ein Wash (Bachbett) das man nach zirka 6 Kilometer überqueren muss. Dieser Übergang ist nach einem Niederschlag schwer passierbar, auch mit einem 4 WD Fahrzeug. Ich las davon, dass schon ein paar Fahrzeuge stecken blieben. Wir hatten uns darauf vorbereitet je nach dem unser Fahrzeug dort stehen zu lassen und die restlichen 6 Kilometer bis zum Wirepass Trailhead zu laufen. Da das Bachbett jedoch trocken war, schafften wir es mit unserem Fahrzeug bis zum Wirepass Parkplatz. Anscheinend ist die „House Rock Valley Road" von Süden her in einem besseren Zustand. Diese ist erreichbar über die Old US 89, welche südlich von Page über Bitter Springs nach Fredonia im Westen verläuft. Die zurückzulegende Strecke ist jedoch auch viel länger nämlich 33 Kilometer. Falls ihr auch einmal zu den Waves geht, klärt am besten den Zustand der Strasse in der Paria Contact Station ab.

Die Anfahrt an sich war für uns bereits ein kleines Abenteuer, da wir nicht gerade mit einem Gelendegängigen Fahrzeug unterwegs waren. Jedoch hat unser Fahrzeug den Elch Test erfolgreich überstanden ;-)

Die Wanderung

20100326-USA-TheWaves-4.jpgBevor wir uns auf den Weg machten trugen wir uns am Wirepass Parkplatz zur Sicherheit in die Trailhead Register Box ein. Der Wanderweg beginnt auf der anderen Seite der "House Rock Valley Road". Wir folgten ca. einen Kilometer einem ausgetrocknetem Bachbett. Danach zweigte der Pfad rechts zu den Coyote Buttes ab und führte uns eine sandige Anhöhe hinauf. Würde man dem Bachbett weiter folgen, kommt man nach ca. eineinhalb Kilometern zum Buckskin Gulch. Eine weitere sehr Anspruchsvolle Wandermöglichkeit die durch eine Antelope Canyon Artige Schlucht führt.

20100326-USA-TheWaves-15.jpgAuf der Anhöhe folgten wir nun den Anweisungen dir wir erhalten haben, da ab hier kein offizieller Wanderweg mehr existierte. Diese führte uns Richtung Südosten über einen sandigen Weg hinab bis zu einem weiteren ausgetrockneten Bachbett. Ein Stück weiter nach der Überquerung erreichten wir den Ausläufer des Hügels der Westlich an der Wave vorbei führt. Diesen überquerten wir an einem Durchgang und änderten nun unsere Richtung und wanderten südlich auf die Wave zu. Anfangs liefen wir über sich immer wieder ähnelnde Felsplateaus, bis wir in der Ferne den „Black Crack", einen dunklen Einschnitt im „Top Rock" sahen. Unterhalb dieses Einschnitts befindet sich die Wave. Links neben dem „Top Rock" waren auch die „North Teepees" und „South Teepees", zwei Gruppen von riesigen bunten Sandsteinkegeln, sichtbar. Wir waren also auf dem richtigen Weg.

Wir trafen zirka um die Mittagszeit bei den Waves ein. Hammer, Unglaublich und wunderschön was hier die Natur geschaffen hat. Die Wellen winden sich in verschieden Farben um die Felsen. Am besten schaut ihr euch einfach die Bilder an, unbeschreiblich ; )

20100326-USA-TheWaves-244.jpgAber nicht nur die Waves sind hier in dieser Gegend das einzig schöne. Nach einer kurzen Mittagspause, bestiegen wir den „Top Rock" und folgten einer Wegbeschreibung die wir auf folgender Seite gefunden haben: http://www.synnatschke.de/cbn/cbn.html zum Melody Arch. Auf dem Weg zum Melody Arch kamen wir an einem kleinen Arch vorbei. Dieser ist zu sehen wenn man von der Wave zum Top Rock hochschaut. In der Nähe des Melody Arch, entdeckten wir desweiteren noch eine Art Kolosseum. In diesem hat sich eine grosse Sanddüne gebildet. Um diese Sanddüne wanden sich im Fels wiederum Wellen in diversen Farben. Traumhaft!

20100326-USA-TheWaves-168.jpgAls wir beim Melody Arch ankamen bot uns dieser ebenfalls eine Traumhafte Kulisse. Hinter dem kleinen Arch befand sich ein weiteres Kolosseum mit einem grossen Aussichtsfenster. Von diesem hatte man eine wunderbare Aussicht auf die Nord und Süd Teepees. Desweiteren ist von dort ein Steinhaufen sichtbar, der wie ein Bic Mac aussah ; ) Eigentlich wollten wir noch den Abstieg bis zum Big Mac in Angriff nehmen, jedoch begann es zu schneien und der Himmel sah nicht gerade freundlich aus. Daher kehrten wir um. Leider war unsere Lageeinschätzung „falsch". Nach ca. einer halben Stunde klarte es wieder auf und die Wolken waren verschwunden. In diesem Augenblick haben wir bereits mit dem Abstieg vom Top Rock begonnen und waren auf dem Weg zur Second Wave. Diese befindet sich etwas höher in südlicher Richtung der Haupt Wave. Unzählige, weitere hier unerwähnte Motive, entdeckten wir noch auf unserem Streifzug durch dieses wunderschöne Gebiet.

Die Wanderung die etwa neun Stunden dauerte, zählte ohne Frage zu einer der schönsten die wir bis jetzt unternommen haben. Wir sind uns sicher, dass wir irgendwann wieder einmal an diesen magischen Ort zurück kehren werden!

Grand Canyon
27-28.03.2010

20100327-USA-BashfulBobsMotel-1.jpgDas Motel von Bashful Bob verliessen wir nur ungern, da es wirklich genial war. Bob gab uns noch 15$ Rabatt. Wir bezahlten also für vier Übernachtungen nur 150$. Falls ihr euch längere Zeit in der Umgebung Page aufhaltet, empfehlen wir euch zu Bashful Bob zu gehen. Sehr günstiges Motel, mit allem was man braucht.

20100328-USA-GrandCanyon-32-b.jpgVon Page fuhren wir nun über den Hwy 89 Richtung Flagstaff. Wir bogen jedoch nach dem kleinen Ort Cameron auf den Hwy 64 ab. Dieser führte uns zum Grand Canyon South Rim. Wir wollten uns über die Übernachtungsmöglichkeiten und unsere geplante Wanderung hinunter zum Grand Canyon informieren. Zwei Wochen im Voraus hatten wir der Phantom Ranch, der einzigen Übernachtungsmöglichkeit im Grand Canyon unten - falls man nicht Zelten möchte, eine Anfrage gesendet. Leider war die Phantom Ranch schon ausgebucht. Dasselbe galt für den Campingplatz. Für die Phantom Ranch existiert eine Wartelist. Diese wird am nächsten Tag um 06:30 von oben nach unten abgearbeitet. Falls Plätze aus irgendeinem Grund freiwerden, erhält man diese Plätze für denselben Tag. Wir waren an sechster Stelle. So nebenbei erfuhren wir, dass die Phantom Ranch meistens sechs Monate im Voraus ausgebucht sei tja... Bei den Campingplätzen existiert dasselbe System, zwei Unterschiede. Die Liste wird um 08:00 Uhr abgearbeitet und der Schlaff Platz gilt für den darauffolgenden Tag. Wir erhielten, wie bei der Phantom Ranch den sechsten Platz auf der Warteliste. Wir entschieden uns daher auf die Wanderung zu verzichten. Drei Gründe: Die Chance war verschwindet klein zwei Plätze zu erhalten, wir übernachten in Williams da die Hotels im Village für uns viel zu teuer waren und desweiteren hatten wir an diesem Tag eine Überdosis ... Touristen abbekommen. Bis jetzt waren die National Parks meistens leer, aber hier war alles total überfüllt. Parkplätze musste man sich erkämpfen. So kehrten wir am nächsten Tag nochmals zum Grand Canyon zurück und liefen nur am Rim entlang.

Fazit: Der Grand Canyon vermochte uns nicht gross zu beeindrucken. Da war der Bryce Canyon, Arches, Canyonlands oder die Waves viel besser. Naja das South Rim war wohl auch die falsche location für uns, das North Rim wäre da schon besser gewesen. Dieses öffnet jedoch erst im Mai seine Pforten.

Wir übernachteten in dieser Zeit in Williams im Travelodge Motel für 72$. Dieser Ort liegt direkt an der bekannten Route 66 und ist 96 Kilometer vom Grand Canyon South Rim entfernt.

Sedona
28-30.03.2010

20100329-USA-Sedona-4.jpgIn Sedona besuchten wir Beatrice und Dave, Bekannte meiner Mutter. Wir übernachteten in der Sedona Village Lodge für 68$. Die Lodge fanden wir nicht wie anhin über das Internet, sondern es wurde uns in einem sehr teuren Hotel in Sedona wo wir aus Spass nach dem Übernachtungspreis fragten empfohlen. Die Lodge lag nicht im Hauptkern von Sedona sondern ein wenig ausserhalb im Dorf/Viertel „Oak Creek".

20100329-USA-Sedona-7.jpgDer Ort Sedona bietet sehr viele Freizeitaktivitäten. Von Wandern, Biken, Klettern bis Golf Spielen ist alles dabei. Die Landschaft um Sedona ist wunderschön. Sie ist geprägt von hohen Felsformationen in roter Farbe die an gigantische Festungen, Türme, Spitzen und andere exotische Gestalten erinnert. Leider hatten wir uns hier keine Zeit eingeplant zum Wandern. Ein Ruhetag musste sein, da wir in den letzten Tagen immer auf Achse waren. Am Abend nach unserem Ruhetag trafen wir uns mit Beatrice und Dave, sie luden uns zum Nachtessen ein. Wir erfuhren durch Sie wiederum viele neue Dinge über die USA – desweiteren verrieten sie uns die wichtigsten Sehenswürdigkeiten hier in Sedona. Wir danken Beatrice und Dave nochmals herzlich für den super genialen Abend! Liebe Grüsse von mir und Roger.

Am nächsten Morgen ging es dann auch schon weiter nach Tucson. Wir besuchten jedoch zuvor noch den "Red Rock Crossing". Diese Felsformation ist die bekannteste von Sedona und wurde uns von Beatrice und Dave am Vorabend empfohlen.

Tucson
30-31.03.2010

20100330-USA-Tucson-10.jpgÜber die Interstate 17 gelangten wir nach vier Stunden Fahrt nach Tucson. Dabei überquerten wir vor Phoenix einen 1400 Meter hohen Pass. Nach dem Pass änderte sich die Landschaft, es wurde Wüstenartiger und die ersten grossen Kakteen waren zu sehen. Als Übernachtungsort wählten wir das „Best Value Inn Tucson Motel" für 58$ pro Nacht. Das war ziemlich billig, da es sogar ein Pool hatte. Die Temperatur lag hier bei zirka 28 Grad, wir nahmen daher gleich den Pool in Beschlag und testeten unsere Unterwasserkamera :)

Saguaro Nationalpark

20100331-USA-SaguaroPark-72.jpgAm nächsten Tag fuhren wir in den Saguaro Nationalpark. Dieser liegt Südöstlich von Tucson und ist ein grosses Schutzgebiet für diverse Kakteenarten. Wir fuhren mit dem Auto den „Cactus Forest Drive" Loop ab und wanderten an gewissen Orten ein wenig umher. Die Saguaro Kakteen sind dort logischerweise am meisten verbreitet. Diese können bis zu 15 Meter hoch werden, erreichen dadurch ein Gewicht von bis zu acht Tonnen und werden über 150 Jahre alt – ziemlich eindrücklich. Auch in diesem Nationalpark wären grössere Wanderungen möglich gewesen. Uns läuft jedoch langsam die Zeit davon, da wir noch die alte Western Stadt Tumbstone besuchen wollen.

Tombstone
31-02.04.2010

20100401-USA-Tumbstone-5.jpgNach unserem vier stündigen Besuch im Saguaro Nationalpark machten wir uns auf den Weg nach Tombstone. Diese Stadt wurde bereits um 1879 gegründet und bietet eine Western Altstadt die Autofrei sein soll. Unser bevorzugtes Motel „Larian" war leider bereits ausgebucht. Wir machten uns daher auf die Suche nach einer Alternative. Ein Motel hatte geschlossen. Abraten tun wir euch das Motel mit dem Namen „Tombstone Motel". Zu teuer und die Zimmer sind ziemlich ober übel. Wir fanden schlussendlich doch noch eins und dieses war Hammer. Es gehörte einem Englischen Paar die ebenfalls vor Jahren auf einem USA Trip waren. Danach entschieden sie sich das Motel „Trail Riders Inn" in Tombstone zu kaufen. Für eine Nacht bezahlten wir 78$, nicht ganz billig. Es hatte dafür ein Pool, ein gemütliches Zimmer und eine SPA. Wireless war natürlich auch vorhanden.

20100401-USA-Tumbstone-6.jpgDie Western Altstadt war wirklich Autofrei! und vermittelte ein richtiges Westernflair. Es hatte je zwei Gehwege aus Holz und auf der Strasse kutschierte eine alte Kutsche hin und her – wie in einem alten Western. Es existieren diverse Saloons und Restaurants die liebevoll eingerichtet sind. Auch die Frauen kommen nicht zu kurz, es hat diverse Läden die Kleider und sonstige Dinge aus der Western Zeit verkaufen. Erwähnenswert ist das Restaurant Longhorn. In diesem assen wir zweimal zu Abend, da wir durch unser Motel 10% Rabatt hatten. Wir assen am ersten Abend ein riesen riesen riesen riesen Rib. Es war wirklich riesig aber verdammt fein, das Fleisch löste sich fast von selbst vom Knochen. Falls ihr Vegetarier seid, empfehlen wir euch sehr dieses Restaurant zu besuchen ;-) Nein natürlich nicht... Falls jedoch Fleisch zu eurer Leibspeise zählt, seid ihr am richtigen Ort – denn auch das Steak am nächsten Abend war super ;-)

El Centro
02-03.04.2010

Die Zeit auf dem Festland geht langsam zu Ende, daher fuhren wir auf der Interstate 8 Richtung San Diego an die Küste zurück. Auf dieser Interstate kommt man sehr nahe an der Mexikanischen Grenze vorbei. Der Riesen Grenzzaun der errichtet wurde um die illegale Einreise zu unterbinden war gut sichtbar. Auch wurden wir zweimal an einem durch die Grenzpatrouille errichteten Checkpoint kontrolliert. Hatten aber keine Probleme J

Von Tumbstone nach San Diego benötigt man zirka acht Stunden. Wir fuhren nicht die gesamte Strecke an einem Tag durch, sondern machten einen Zwischenhalt in El Centro. Dieser Ort ist noch zirka zwei Stunden von San Diego entfernt. Wir quartierten uns im Motel 7 für 55$ ein. Für den Preis ganz ok, es hatte sogar einen Pool. Für die Internetverbindung hätten wir jedoch bezahlen müssen.

San Diego
03-05.04.2010

Die Interstate war zuerst zwei Spurig, wurde dann drei, vier, fünf, sechs, sieben Spurig wir fanden aber unser Motel das wir über das Internet vorreserviert hatten ohne Probleme. Wir übernachteten für zwei Nächte im Western Inn für 51$. Das Motel liegt in der Nähe der Altstadt von San Diego. Die Altstadt ist Autofrei und in verschiedenen alten Häusern sind kleine Museen eingerichtet worden – die über die Entstehung von San Diego informieren. Die Altstadt ist sehr gemütlich und bietet viele Restaurants und kleine Läden. Wir verbrachten einen ganzen Tag dort.

20100404-USA-SanDiego-2.jpgAm nächsten Tag gingen wir mit dem Bus zur bekannten Pacific/Mission Beach. Viele Touristen und ein langer Sandstrand halt ; ) Wir liefen eine Weile an der Beach entlang und wie es auch so ist hatten wir auf einmal Hunger. Wir verpflegten uns mit einem Burger der wir in einem Vergnügungspark mit einer Achterbahn kauften. Auf einmal zitterte alles. Ich dachte zuerst das muss die Achterbahn sein. Aber es war zu heftig. Es war ein Erdbeben! Das Erdbeben erreichte eine Stärke von 7.4 auf der Richterskala. Die Achterbahn blieb jedoch an Ort und Stelle ;-) Unser erstes Erdbeben das wir erleben „durften" – ziemlich stranges Gefühl.

Los Angeles
05-07.04.2010

20100405-USA-LA-16.jpgLetzter Halt Los Angeles. Wir fuhren über die Interstate 5 nach Los Angeles. Das Wetter war traumhaft es Regnete in Strömen... Vor Los Angeles klarte es dann aber wieder auf. Auch hier gab es zu viele Autospuren. Wir fanden jedoch unser ebenfalls vorreserviertes Motel mit dem Namen Hollywood Downtowner Inn. Dieses liegt direkt am Hollywood Blvd. Die Sterne beginnen jedoch ca. 1.5km entfernt. Wir bezahlten für eine Nacht 91$. Das Motel bot wieder ein Pool mit Internetverbindung. Desweiteren ein sehr netter Besitzer der uns auf einer „Karte" die Sehenswürdigkeiten einzeichnete. Am Ankunftstag hatten wir jedoch noch etwas anders zu erledigen. Ein Ohr von Roger war verstopft und er hörte immer weniger. Wir fuhren daher zum „Cedars Sinia Medical Center" in dem sich Roger behandeln liess. In der Zwischenzeit erkundete ich Los Angeles zu Fuss. Nach ca. zwei Stunden traf ich wieder im Spital ein. Roger hatte im Spital eine hübsche Krankenschwester kennen gelernt – daher hatte es ihm sogar ein wenig „Spass" gemacht. Jedenfalls ist nun mit den Ohren alles wieder in Ordnung. Den Sonnenuntergang genossen wir auf den Beverly Hills. Wir fuhren dazu den „Sunset Plaza Drive" hoch und bogen auf den „Mulholland Drive" ab. Auf dieser Strasse hat es diverse Aussichtspunkte. Von einem sieht man beispielsweise direkt auf die Hollywood Studios.

20100406-USA-LA-19.jpgAn unserem letzten Tag fuhren wir in den Griffith Park. Ganz Oben ist das Griffith Observatory von diesem hat man einen Traumhaften Überblick über ganz Los Angeles und natürlich auch auf das Hollywood Sign. Tipp! Folgt der Strasse „Mt. Hollywood Drive" bis oben. Bei uns war sie für Autos geschlossen. Oben angekommen hat man noch eine bessere Sicht auf das Hollywood Sign.

Nach dem Griffith Park machten wir uns auf den Weg zum Hollywood Blvd. „Leider" sahen wir keine Lebendigen Stars ; ) Die wichtigen Stars – die am Boden - haben wir fotografiert. Simpsons und so.

Übernachtung am Flughafen

20100406-USA-LA-49.jpgNach den Stars machten wir uns auf den Weg zum Flughafen. Um zirka sieben Uhr gaben wir unser Auto unserer Vermietungsfirma ALAMO zurück. Insgesamt haben wir mit dem Auto eine Strecke von zirka 9'020 Kilometer zurückgelegt. Die Rückgabe verlief ohne Probleme. Von der Rückgabestelle brachte uns ein Shuttlebus zu den Gates. Nun wollten wir unser Gepäck einchecken für unseren morgigen Flug nach Hawaii. Der Eincheckschalter von unserer Airline Hawaiian war jedoch bereits geschlossen. Da wir den Flughafen nicht kannten irrten wir die ersten Minuten ein wenig umher. Wo sollen wir nun übernachten geschweige denn etwas essen. Hier bei den „Check in" Schaltern gab es nichts und zu den Gates durfte man logischerweise nur mit einem Ticket. Im Hauptgebäude fanden wir dann bequeme Stühle zum übernachten ; ) und auch ein Restaurant. Es hatte sogar Free Wireless.

Unsere USA Festlandreise ist nun zu Ende. Die nächsten zwei Wochen werden wir uns auf Hawaii erholen :)

Fotoalbum

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USA Seattle

Kommentare zum Reisebericht

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  • steffi wrote on Mar 5th, 2010

    wie immer spitze bricht und wunderschöni föteli - macht richtig luscht euch uf euchere reis "z'verfouge". witer so!
    ganz liebi grüess, steffi

  • Kainis wrote on Mar 24th, 2010

    Jedesmal bricht bei mir das Fernweh aus, wenn ich das hier so lese... hmmm vielleicht hätte ich kein Haus bauen sollen und stattdessen auch durch die Welt jetten ;) andererseits... warten wir mal die weniger "zivilisierten" Länder ab ;D

    Zum Thema grillen am Strand sag ich nur ... BEAR GRYLLS wär das nicht passiert *rofl* und danke für die Sms, Roger... hat uns wirklich sehr gefreut (btw. wo bleiben eigentlich meine versprochenen Postkarten? *gg*)

  • marius wrote on Mar 25th, 2010

    @Kainis komm uns doch mal irgendwo auf unserer Weltreise besuchen, das wär doch was.

    Ihr mit euren Postkarten : ) Keine Angst die kommt dann schon noch ; )

  • Kainis wrote on Mar 29th, 2010

    Gute Idee... ich komm euch besuchen, wenn ihr - hm (Geldbeutelcheck) ähm... irgendwann mal in der Nähe von Hannover seid ;D

    Und zum Thema Postkarten: Ich der Deal war eine pro Woche... kannst es aber gern auf Killer abwälzen, der schreibt doch so gern *gg*

  • roger wrote on Mar 29th, 2010

    hmm das machen wir dann wohl anders rum und erwarten euch dann in der schweiz sobald/wenn wir wieder zuhause sind ;)
    moooooooment! der deal war doch eine pro land oder ? ;)

  • Kainis wrote on Mar 29th, 2010

    Nee, nee, nee Freundchen! Ich geb mich ja schon mit einer pro Monat zufrieden...Und außerdem seid ihr ja schon fast aus dem ersten Land wieder draußen ;) Also, zack, zack ihr habt ja wohl genug Zeit ^^

  • roger wrote on Mar 29th, 2010

    du sagst es, fast draussen :) karten angelegenheiten erledigt man immer zu letzt jedenfalls ich :D irgend ein schlauer mensch (ich glaub der war sogar schweizer ^^) sagte doch mal zeit ist relativ ;)

  • Philipp wrote on Apr 3rd, 2010

    heee der zwee
    das sieht ja wirklich nach viel spass aus :-) tolle berichte und schöne bilder!! ich staune, wie sich roger tag für tag durch die rasurkontrolle mogelt :-) take care and have fun!
    liebe grüsse michaela und philipp

  • Roman Bucheli wrote on Apr 3rd, 2010

    Naja, Roger mogelt sich durch die Rasurkontrolle und Marius... Coiffeur? Gibt es das nicht in den USA? ;-)

  • marius wrote on Apr 4th, 2010

    Es ist in den USA ab und zu noch kalt, warum also die Haare schneiden? ;-) Mach ich in Hawaii, am Strand, mit einem Cocktail in der Hand und die Frau die mir die Haare schneidet, könnt ihr euch selber ausdenken... :D

  • roger wrote on Apr 4th, 2010

    Ich möchte dazu auch noch stellung nehmen! die regel lautet doch rasiert oder bart?! Da bei mir letzteres zutrifft muss ich mich ja nicht durchmogeln oder? ;)

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Unsere Tour

  • Route: Seattle - 101 - Painted Hills - Crater Lake - 101 - Shelter Cove - San Francisco - Muir Woods - Yosemite NP - Death Vally - Las Vegas - Bryce Canyon - Arches/Canyon Lands NP - Mesa Verde NP - Page - Grand Canyon - Williams - Sedona - Tucson - Tombstone - El Centro - San Diego - Los Angeles
  • Reisezeit: Februar - April 2010
  • Temp.: -10° bis 30°

Sehenswürdigkeiten

  • Küste
  • Painted Hills
  • Crater Lake
  • San Francisco
  • Muir Woods
  • Yosemite NP
  • Death Vally
  • Las Vegas
  • Bryce Canyon
  • Arches NP
  • Canyonlands NP
  • Mesa Verde NP
  • Antelope Canyon
  • The Waves
  • Grand Canyon
  • Sedona
  • Saguaro NP
  • Tombstone
  • San Diego
  • Los Angeles

Währung

  • USD 1$ = 1.08 SFr.
  • Stand 01.03.2010

Strecken

  • Auto: ca. 9'020 km zurückgelegt

Verpflegung

  • Restaurant: ø 20-30$
  • Fastfood: ø 7$
  • Oregon am billigsten da keine Taxen

Unterkunft

  • Motel: ø 30-65$
  • Oregon am billigsten da keine Taxen

Internet

  • WLAN meistens vorhanden
 
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